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Werkstatttage

18.5.2018

Werkstatttage an der Kreishandwerkerschaft: Achtklässler erhalten Einblicke in die Arbeitswelt

Cloppenburg (yhö) – Zehn Tage lang hieß es für 40 Schüler der achten Hauptschulklassen der Oberschule Pingel Anton Ärmel hochkrempeln und verschiedene Berufe selbst ausprobieren. In Kooperation mit der Kreishandwerkerschaft boten die Werkstatttage den Jugendlichen praktische Erfahrung und erste positive Kontakte mit der Berufswelt.

Während die Schülerinnen und Schüler zunächst an einer Potenzialanalyse teilnehmen, durch die gezielt die Stärken im sprachlichen, sozialen und handwerklichen Bereich festgestellt und dokumentiert werden, geht es anschließend mit den Werkstatttagen direkt in den praktischen Bereich. Angeboten wurden die Bereiche Maler, Metall, Hauswirtschaft/Gastronomie, Körperpflege/Frisör/Kosmetik, Lager/Logistik und Bau. So durfte jeder Schüler während der Werkstatttage drei Bereiche praktisch kennen lernen und wurde dabei von erfahrenen Ausbilderinnen und Ausbildern angeleitet. In jedem Berufsfeld erhielten die Jugendlichen zudem regelmäßig stärkenorientierte Rückmeldung zu ihrem Verhalten und ihren Fähigkeiten. So war es möglich, bei den Jungen und Mädchen eine erste Vorstellung davon zu entwickeln, was im späteren Berufsleben auf sie zukommt und wofür schulisches Lernen wichtig ist. „Während der Werkstatttage haben die Schüler alle sehr fleißig gearbeitet“, weiß Mitverantwortliche Maria Niemann von der Kreishandwerkerschaft. „Sehr stolz sind die Jugendlichen vor allem auf ihre Werkstücke.“ Sowohl die Lehrer der Oberschule Pingel Anton als auch die Verantwortlichen der Kreishandwerkerschaft Rainer Wilkens, Sigrid Tebben und Maria Niemann sind sich einig: „Die Werkstatttage sind eine sehr gute Sache für die Jugendlichen!“

Was aber ist der Unterschied der Werkstatttage zu einem Praktikum? Die Jugendlichen stehen nicht „daneben“ und schauen den Mitarbeitenden ihres Praktikumsbetriebs bei der Arbeit zu, sondern sie sind selbst aktiv. Sie sind es, die während der zehn Tage im Mittelpunkt stehen. „Mir hat an den Werkstatttagen gut gefallen, dass wir so viel Praxis gemacht haben“, bestätigt John. „Wir konnten körperlich arbeiten und das macht mir sehr viel Spaß“, ergänzt Konrad. Den Unterschied zur Schule macht schließlich Kevin noch einmal deutlich: „Die Werkstatttage sind besser als die Schule, weil wir viele Möglichkeiten haben und praktisch arbeiten.“ Häufig wird während der Werkstatttage außerdem ein Werkstück erstellt, das die Schülerinnen und Schüler mit nach Hause nehmen können. Das motiviert und macht stolz auf die eigenen Leistungen. Abgerundet werden die Werkstatttage schließlich durch ein Gespräch mit den Eltern und den Jugendlichen, um über die Kompetenzen der Schüler, aber auch über Chancen und Möglichkeiten nach dem Schulabschluss zu sprechen.

Bild 1: Mit dem Spachtel mussten die Jugendlichen erst einmal Vorarbeit an den Wänden leisten.

 

Bild 2: Ausmessen, anzeichnen, zuschneiden: Die Arbeit mit Holz machte vor allem den Jungs sehr viel Spaß.

 

Bild 3: Auch der Umgang mit unterschiedlichen Maschinen gehörte bei den Werkstat-ttagen wie selbstverständlich dazu.

Fotos: Yvonne Högemann