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Projekttage Jahrgang 7

02.10.2019

Projekttage an der OBS Pingel Anton: „Sportunterricht mal anders“

Cloppenburg (yhö) – Groovige Musik schallt durch die Halle, rhythmische Bewegungen sind zu sehen, auf der anderen Seite schmettert ein Ball über das Netz und Einräder werden konzentriert balanciert: Drei Tage standen für die siebten Klassen der Oberschule Pingel Anton ganz im Zeichen des Sports und der Bewegung.

Insgesamt aus acht Projekten konnten die Jungen und Mädchen wählen, angeboten von Lehrern der Oberschule sowie außerschulischen Partnern. Die Bandbreite reichte über Reiten, Volleyball/ Einrad, Golf, Fitness, Fahrradfahren, Tanzen bis hin zur Selbstverteidigung und Angeln. Angepasst an die unterschiedlichen Lern- und Lebensbiographien der Jungen und Mädchen konnten die angebotenen Projekte nicht unterschiedlicher sein. Den Abschluss bildete am dritten Tag ein Indian-Dutch-Turnier.

„Die Jugendlichen waren begeistert von der anderen Art des Unterrichts“, fasste Christian Knoll, Fachkonferenzleiter Sport, die Projekttage zusammen. Der Aufwand habe sich gelohnt. Auch die außerschulischen Partner hätten eine positive Resonanz gezogen.

Tiger Woods waren die Jungen und Mädchen am Ende zwar nicht, aber nach einer kurzen Schlägerkunde, lernten sie die wichtigsten Golfbegriffe und dann ging es auf’s Grün: Abschlag und putten üben hieß es dort, bevor in Kleingruppen ein 9-Loch-Turnier gespielt wurde.

„Wir waren in der Reithalle und durften die Pferde striegeln und dann reiten“, freuten sich ein paar Mädchen, die zunächst noch Respekt vor den großen Tieren hatten. „Wir durften auch voltigieren, da macht man Übungen auf dem Pferd“, erklärten sie nicht ohne Stolz. Auch die Lehrerin habe das Voltigieren ausprobiert.

Lag anfangs das Ziel noch außer Reichweite, lief es beim Einradfahren für die Jungen und Mädchen am Ende reibungslos. „Die Gruppen waren sehr diszipliniert“, gab Lehrerin Natalie Hinxlage ihr Feedback. „Sie alle hatten Freude an dem Sport.“ Auch das Volleyballspiel sei nicht zu kurz gekommen. Die Jungen und Mädchen wurden unterstützt von einer mazedonischen Nationalspielerin, die beim Technik- und Taktiktraining die besten Kniffe verriet.

Beim Fitness konnten die Jungen und Mädchen von zwei ehemaligen Schülern der Oberschule begleitet werden. In zwei Gruppen eingeteilt lernten die Jugendlichen Zumba, Workouts, einen Geräte-Zirkel und Gewichte kennen und durften anschließend nach ihren eigenen Neigungen sporteln. „Am Ende waren sie alle ausgepowert und zufrieden“, stelle die begleitende Lehrkraft Kerstin Hönig fest. Zum Abschluss hätte es sogar noch kleine Geschenktütchen gegeben.

Unterstützung beim Angeln gab es vom Friesoyther Angelverein. „Es ist nicht selbstverständlich, dass ein Angelverein ein Projekt dieser Art so unterstützt“, wusste Lehrer Philipp Kockmeyer, der selbst passionierter Angler ist. „Wir haben einige Fische fangen können“, erzählten die Schüler. „Kleine Rotaugen, aber auch ein paar Barsche waren dabei.“

Umdisponieren musste die Fahrrad-Gruppe: Aufgrund der schlechten Witterungsverhältnisse wurde der Vormittag in der Sporthalle verbracht, aber auch die dort angebotenen Spiele wurden von den Schülern gut angenommen und bereiteten viel Spaß.

„Der große Aufwand für die Projekttage hat sich gelohnt“, fasste Schulleiter Johannes Bockhorst nach den drei Projekttagen zusammen. „Die Schüler werden später von genau solchen Tagen erzählen.“

 

28.9.2018

Projekttage an der OBS Pingel Anton: „Regionalgeschichte / 60 Jahre Pingel Anton“

Cloppenburg (yhö) – Drei erlebnisreiche Projekttage unter dem Motto „Regionalgeschichte / 60 Jahre Pingel Anton“ endeten für rund 100 Schüler des Jahrgangs 7 der Oberschule Pingel Anton am letzten Schultag vor den Ferien mit einer interessanten Ausstellung.

Lange überlegen musste die Schulleitung der Oberschule Pingel Anton nicht als es an die Themenfindung für die jährlich in Jahrgang 7 stattfindenden Projekttage ging. Ein 60-jähriges Jubiläum feiere man nur einmal im Leben und biete sich deshalb in diesem Schuljahr an.

Aus insgesamt fünf Projekten konnten die Jungen und Mädchen wählen: Unter dem Schlagwort „Schüler früher und heute – Befragung“ verbarg sich die Gestaltung eines Fragebogens für ehemalige Schüler, um im Anschluss daran Interviews mit einigen ehemaligen Schülern der Oberschule Pingel Anton zu führen. Wie sich Schule in den sechs Jahrzehnten verändert hat, war für die Siebtklässler eine interessante Erfahrung. Kreativ werden konnten vor allem die Mädchen im Projekt „Schultaschen gestalten“, in dem mit Hilfe von verschiedenen Techniken wie Lavendelöldruck, Drucken mit Textilfarbe oder auch durch Bemalen oder Besticken Baumwolltaschen und Stoffbeutel passend zum Motto gestaltet worden sind. Im Projekt „Zeitkapsel“ mussten sich die Jugendlichen überlegen, was sie sinnvoller Weise für nachfolgende Generationen bewahren oder dokumentieren wollten. So landeten am Ende beispielsweise eine aktuelle Tageszeitung, ein paar Sneaker, ein Cap, eine Liste mit Jugendwörtern oder auch ein Foto der Projektgruppe in der Zeitkapsel, die auf dem Schulgelände vergraben wurde. Schul- und Alltagsleben in den 50er und 60er Jahren nachzuerleben war für die Projektgruppe „Das Leben vor 60 Jahren“ eine spannende und einmalige Erfahrung. Neben dem Kennenlernen der damaligen Kleidung, probierten die Jungen und Mädchen Kochrezepte aus, spielten Schulsituationen nach und erlernten das Schreiben mit Feder und Tinte. „Die Geschichte unserer Schule“ lautete der Titel des fünften Projektes, das sich am Freitag mit einer Ausstellung auf Stellwänden und Wandtafeln präsentierte und die 60 Jahre Pingel Anton aufgeteilt in große Themenbereiche eindrucksvoll wiedergab.

„Die Schüler waren an den drei Tagen rundum zufrieden und hatten sehr viel Spaß in ihren Projektgruppen“, konnte die zweite Oberschulkonrektorin Wiebke Prüllage zufrieden feststellen. Auch Oberschuldirektor Johannes Bockhorst staunte nicht schlecht über die gelungene Ausstellung, die aus den Projekttagen hervorging.