Aktuelle Termine

24.10 Umwelttag PA

 

25.10 Umwelttag GA

 

5.11. bis 6.11.

KlarSicht-Parcours Jahrgang 7

 

12.11 Elternsprechtag GA & PA

 

13.11 Elternsprechtag GA

 

14.11 Elternsprechtag PA

IServ-Anmeldung

Blumenwiese am Standort Galgenmoor

Flyer unserer Schule

Schulflyer_2019.pdf
Adobe Acrobat Dokument 723.7 KB

News

14.10.2019

Dreitägige Bildungsreise nach Auschwitz

Cloppenburg/ Auschwitz (yhö) – Auf eine dreitägige Bildungsreise nach Auschwitz in Polen begaben sich neun Lehrer der Oberschule Pingel Anton sowie zwölf ehemalige Schüler.

Nur etwa 50 Kilometer vom polnischen Krakau entfernt liegt das deutsche nationalsozialistische Konzentrations- und Vernichtungslager Ausschwitz-Birkenau, in dem zu Zeiten des Nationalsozialismus systematisch mehr als 1 Million Menschen – Juden, Sinti und Roma sowie andere von den Nationalsozialisten als minderwertig angesehene Personen - ermordet wurden. Das direkt in der Stadt Auschwitz, heute polnisch Oświęcim, liegende „Stammlager“ beherbergt heute eine Gedenkstätte mit Museum.

Auschwitz steht heute noch für viele Menschen als Synonym für Folter, unermessliches Leiden und Tod. Schon der Name löst Beklemmung aus – jeder hat irgendetwas darüber gelesen, gehört oder gesprochen. Dabei ist es nur eines von Hunderten von Konzentrationslagern, das von den Nazis zwischen 1933 und 1945 betrieben wurde.

Als die Cloppenburger Gruppe in der Nacht im Hotel ankam, war ihr nicht bewusst, dass sie in direkter Nähe des Konzentrationslagers Auschwitz I nächtigte. Erst am nächsten Morgen kam die Erkenntnis: Hautnah dabei, so fühlte es sich an. Bei einer Stadtführung nahm die Gruppe dann schnell zur Kenntnis, dass Oświęcim nicht „nur" Konzentrationslager ist. Eine lebendige Stadt mit rund 40.000 Einwohnern und Jahrhunderte alter Geschichte. Vor der Zeit des Nationalsozialismus war sie geprägt von jüdischem Leben, wie die Gruppe erfuhr. Erschreckend festzustellen war es für die Cloppenburger, welch einen Kontrast die Stadt erlebte: Friedliches, freundschaftliches Zusammenleben, blühend und harmonisch. Doch dann kommen die Nazis und auf einmal ist diese Welt vorbei und die Welt der Vernichtungslager beginnt. Wie schon vor der Zeit der Lager gibt es auch heute noch zumindest eine Synagoge in Oświęcim, die von jüdischen Touristen genutzt wird.

Auf die Stadtführung folgte die Besichtigung des Lagers Auschwitz I. „Von außen hatte ich mir das ganz anders vorgestellt“, war man sich einig. Durch den strahlenden Sonnenschein, den blauen Himmel und die grünen Bäume wirkte es beim ersten Betreten des Lagers fast idyllisch. Bei näherer Besichtigung aber wurde der Schrecken für die Gruppe wieder deutlich. „Durch die Ansammlung der Schuhe wurde für mich der Schrecken besonders deutlich “, hielt Regina Seeger für sich fest. „Individuelle Schuhe, High heels, Sommerschuhe, rote Sandalen, Kinderschuhe, all die Hoffnungen steckten in diesen Schuhen.“ Die Vorstellung sei einfach erschaudernd.

Birkenau, das Lager, das für systematische Vernichtung stand, war der Hauptprogrammpunkt am kommenden Tag. Eine Weite, Nebel, Wind und das riesige Gelände brachten eine beklemmende Stimmung mit sich. Doch erst durch das Ablaufen wurden die Weite und Größe des Vernichtungslagers für die Cloppenburger deutlich. Der Rundgang vorbei an Lagerbaracken, Überresten gesprengter Gaskammern und Mahnmalen, die daran erinnern, dass direkt neben den Gaskammern die Asche der Opfer in Massengräber geschüttet wurde, war mehr als bedrückend. „Die über dem Himmel ragenden Schornsteinreste der Baracken sind wie ein Fingerzeig, ein Mahnmal“, stellten die Lehrer fest. „Es ist das krasseste, was ich je erlebt habe“, hieß es aus den Mündern der ehemaligen Schüler. „Ich hab Gänsehaut.“ Vier Stunden war die Gruppe durch die Gegend gelaufen, die ehemaligen Schüler aber hatten sich nicht einmal beschwert, so bewegt waren sie. Empörung empfanden die Jugendlichen als sie sahen, dass Besucher sich in Wänden der Baracken verewigt hatten: „Bevor man sich hier nicht respektvoll benimmt, kann man besser zu Hause bleiben!“

„Auch wenn man meint, viel über die Zeit zu wissen, bringen die Eindrücke vor Ort eine ganz andere Tiefe,“ fasste die Gruppe ihre Bildungsreise abschließend zusammen. „Der Besuch gibt einfach ganz neue Eindrücke.“

02.10.2019

Projekttage an der OBS Pingel Anton: „Sportunterricht mal anders“

Cloppenburg (yhö) – Groovige Musik schallt durch die Halle, rhythmische Bewegungen sind zu sehen, auf der anderen Seite schmettert ein Ball über das Netz und Einräder werden konzentriert balanciert: Drei Tage standen für die siebten Klassen der Oberschule Pingel Anton ganz im Zeichen des Sports und der Bewegung.

Insgesamt aus acht Projekten konnten die Jungen und Mädchen wählen, angeboten von Lehrern der Oberschule sowie außerschulischen Partnern. Die Bandbreite reichte über Reiten, Volleyball/ Einrad, Golf, Fitness, Fahrradfahren, Tanzen bis hin zur Selbstverteidigung und Angeln. Angepasst an die unterschiedlichen Lern- und Lebensbiographien der Jungen und Mädchen konnten die angebotenen Projekte nicht unterschiedlicher sein. Den Abschluss bildete am dritten Tag ein Indian-Dutch-Turnier.

„Die Jugendlichen waren begeistert von der anderen Art des Unterrichts“, fasste Christian Knoll, Fachkonferenzleiter Sport, die Projekttage zusammen. Der Aufwand habe sich gelohnt. Auch die außerschulischen Partner hätten eine positive Resonanz gezogen.

Tiger Woods waren die Jungen und Mädchen am Ende zwar nicht, aber nach einer kurzen Schlägerkunde, lernten sie die wichtigsten Golfbegriffe und dann ging es auf’s Grün: Abschlag und putten üben hieß es dort, bevor in Kleingruppen ein 9-Loch-Turnier gespielt wurde.

„Wir waren in der Reithalle und durften die Pferde striegeln und dann reiten“, freuten sich ein paar Mädchen, die zunächst noch Respekt vor den großen Tieren hatten. „Wir durften auch voltigieren, da macht man Übungen auf dem Pferd“, erklärten sie nicht ohne Stolz. Auch die Lehrerin habe das Voltigieren ausprobiert.

Lag anfangs das Ziel noch außer Reichweite, lief es beim Einradfahren für die Jungen und Mädchen am Ende reibungslos. „Die Gruppen waren sehr diszipliniert“, gab Lehrerin Natalie Hinxlage ihr Feedback. „Sie alle hatten Freude an dem Sport.“ Auch das Volleyballspiel sei nicht zu kurz gekommen. Die Jungen und Mädchen wurden unterstützt von einer mazedonischen Nationalspielerin, die beim Technik- und Taktiktraining die besten Kniffe verriet.

Beim Fitness konnten die Jungen und Mädchen von zwei ehemaligen Schülern der Oberschule begleitet werden. In zwei Gruppen eingeteilt lernten die Jugendlichen Zumba, Workouts, einen Geräte-Zirkel und Gewichte kennen und durften anschließend nach ihren eigenen Neigungen sporteln. „Am Ende waren sie alle ausgepowert und zufrieden“, stelle die begleitende Lehrkraft Kerstin Hönig fest. Zum Abschluss hätte es sogar noch kleine Geschenktütchen gegeben.

Unterstützung beim Angeln gab es vom Friesoyther Angelverein. „Es ist nicht selbstverständlich, dass ein Angelverein ein Projekt dieser Art so unterstützt“, wusste Lehrer Philipp Kockmeyer, der selbst passionierter Angler ist. „Wir haben einige Fische fangen können“, erzählten die Schüler. „Kleine Rotaugen, aber auch ein paar Barsche waren dabei.“

Umdisponieren musste die Fahrrad-Gruppe: Aufgrund der schlechten Witterungsverhältnisse wurde der Vormittag in der Sporthalle verbracht, aber auch die dort angebotenen Spiele wurden von den Schülern gut angenommen und bereiteten viel Spaß.

„Der große Aufwand für die Projekttage hat sich gelohnt“, fasste Schulleiter Johannes Bockhorst nach den drei Projekttagen zusammen. „Die Schüler werden später von genau solchen Tagen erzählen.“

 

02.10.2019

Indian Dutch – Turnier 2019/2020

Zum Abschluss der Projekttage veranstalteten wir in diesem Schuljahr das Indian Dutch - Turnier für die 6. und 7. Klassen. Nach der Vorbereitung in den jeweiligen Sportstunden wurden bei spannenden und temporeichen Spielen die Sieger in zwei Gruppen ausgespielt und dann spielten die Platzierten der 1. Gruppe gegen die Platzierten der Gruppe 2. Dabei ist es gerade für die Sechstklässler ein großer Ansporn, ihren älteren Konkurrenten Paroli zu bieten.
Das Turnier ist jedes Mal ein besonderes Highlight für unsere Schülerinnen und Schüler und so sind alle mit unglaublich viel Spaß und Engagement bei der Sache.

Beim diesjährigen Turnier am 02. Oktober heißt die Siegerklasse 7Hb. Im großen Endspiel setzte die Klasse sich gegen die 7Ra durch und gewann am Ende verdient mit 2:0. Frau Lübken und Frau Weßling-Böske waren MEGA stolz auf IHRE Klasse!!!

 

Hier die Endergebnisse:

 

Gesamtsieger: Klasse 7Hb

 

Die weiteren Platzierungen:

 

2. 7Ra

3. 7Rb

4. 6Hb

5. 6Ha

6. 7Ha

7. 6Ra

8. 7Rc

9. 6R

25.09.2019

„Ein Hörspiel ist wie Sehen mit den Ohren“                            - Hörspiel-Workshop des NDR an der Oberschule Pingel Anton

Cloppenburg (yhö) - Einen ungewöhnlichen Unterrichtsvormittag mit Mikrofon und Manuskriptzetteln haben zwei neunte Klassen der Oberschule Pingel Anton erlebt. Eine Regisseurin und ein Tontechniker von NDR-Kultur waren zu Gast und nahmen mit den Schülern eine Fünf-Minuten-Sequenz der Geschichte „Watchdog“ nach der Erzählung von Sabine Stein auf.

„Texte hören statt zu lesen? Das ist sicher eine gute Hilfe für Analphabeten oder Menschen mit einer Sehbehinderung, aber für uns?“ war die kritische Einschätzung eines Schülers zu Beginn der Unterrichtseinheit. Bald erkannten die Schüler allerdings, dass ein Hörspiel mehr ist als das Vorlesen eines Textes. Erst lebendige Dialoge, passende Musik und Geräusche machen das Geschehen so anschaulich, als würde man es „mit den Ohren sehen“, wie eine Schülerin erstaunt feststellte. Bei ersten eigenen Aufnahmen einer Hörspielszene im Deutschunterricht machten die Schüler dann die Erfahrung, wie schwierig es ist, ihr theoretisches Wissen tatsächlich umzusetzen. Deshalb freuten sich alle auf die Arbeit mit den Hörspiel-Profis des NDR.

Nach ersten Aufwärm- und Sprechübungen, die die Schüler einige Überwindung kosteten, wurden einzelne Sprechtexte aufgenommen. Während es bei der Aufnahme der verschiedenen Dialoge im Raum mucksmäuschen still sein musste, war bei den Aufnahmen im Klassenraum und auf dem Schulgelände das Gegenteil gefragt: Gesprochen wurde nicht, dafür atmosphärischer Hintergrund wie Schritte und Lachen, Musik, Pausentrubel für einen stimmigen Hintergrund aufgenommen. Beide Tonspuren wurden später übereinander gelegt. Am Ende waren die Schüler überrascht und sichtlich stolz auf ihr erstelltes Hörspiel.

04.07.2019

102 Jugendliche bekamen ihr Abschlusszeugnis an der Oberschule Pingel Anton überreicht

Cloppenburg (yhö) – Die Oberschule Pingel Anton hat am Donnerstag 102 Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgängen neun und zehn entlassen. Ein ökumenischer Gottesdienst mit dem Schwerpunktthema Umwelt und Fridays for Future in der evangelischen Kirche in Cloppenburg eröffnete die Feierlichkeiten. Mittelpunkt war dabei nicht zuletzt das Lied „Deine Schuld“ von den Ärzten. Die anschließende Zeugnisübergabe fand in einem feierlichen Festakt, der von der Schulband und einem Rap einiger Lehrer musikalisch umrahmt wurde, in der schuleigenen Mensa statt. Im Anschluss daran füllten die Schülerinnen und Schüler eine Zeitkapsel mit ihren Wünschen und Träumen.

Den erweiterten Sekundarabschluss I und damit die Berechtigung das Gymnasium zu besuchen, erreichten insgesamt 34 Jugendliche, 44 Jugendliche schafften den Sekundarabschluss I Realschule, sieben Mal wurde der Sekundarabschluss Hauptschule vergeben und 17 Jungen und Mädchen erhielten den Hauptschulabschluss.

Oberschuldirektor Johannes Bockhorst sprach von einem „guten Jahrgang“ und verwies zunächst auf die ursprüngliche Bedeutung aus dem Bereich der Winzerei: „Je besser die Pflanze ist, desto besser sind die Früchte und somit dann auch der daraus gewonnene Wein.“ Sehe man die Abschlussschüler als Ergebnis hervorragender Weintrauben, müssen die Pflanzen – Familien und Eltern der Schüler – hervorragend sein. Wichtig sei beim Weinanbau darüber hinaus die sehr gute und intensive Pflege. „Einen erheblichen Anteil an eurem guten Gelingen haben neben euren Eltern auch die Lehrkräfte, die euch in den letzten Jahren zur Blüte und vollen Frucht gebracht haben“, stellte Bockhorst fest. Aber auch die äußeren Umstände seien entscheidend und da habe scheinbar alles gestimmt. „Ihr seid aber noch keinesfalls am Ende eurer Entwicklung“, machte der Oberschuldirektor deutlich. „Ihr sollt jetzt in die Welt hinausgehen und eure Fähigkeiten und Fertigkeiten weiter entfalten und umsetzen, denn euch steht die Welt offen, so wie noch keinen Generationen davor.“ Lobend stellte Johannes Bockhorst zudem heraus, dass in diesem Jahr auf ein Ritual verzichtet werde: In Zeiten des Nachdenkens über unsere „Umweltsünden“ werden wir auf die Plastikmüllverschwendung steigender Luftballons verzichten und eine „Zeitkapsel“ mit Wünschen und Träumen der Schülerinnen und Schüler füllen. Der Klimawandel werde den Schülern in Verbindung mit dem Jahr ihres Abschlusses – das Jahr 2019 -  in Erinnerung bleiben, vielleicht werde das Jahr 2019 irgendwann für die Umweltpolitik das, was das Jahr 1989 für die Politik war. Als „alter und gleich ehemaliger Schulleiter“ rief Bockhorst die Abschlussschüler am Ende seiner Rede auf: Mischt euch ein! Kümmert euch! Macht euch schlau! Seid kritisch und sagt eure Meinung!

Bürgermeister Wolfgang Wiese verwies in seiner Rede auf ein Zitat von Benjamin Britten: „Lernen ist wie Rudern gegen den Strom. Hört man damit auf, treibt man zurück.“ Man lerne für das Leben, so Wiese, und man müsse sich Herausforderungen stellen. „Was man erreicht hat, kann einem niemand mehr nehmen“, machte Cloppenburgs Bürgermeister deutlich. „Ihr habt jetzt die Wahl, denn das Rüstzeug dafür habt ihr!“ Die Abschlussschüler würden nun neue Herausforderungen mit ihrem Rüstzeug meistern. Elternvertreterin Elke Oltmann sprach von kleinen und großen Erlebnissen, die hinter den Abschlussschülern lägen. Schule sei für jeden anders gewesen. „Ihr werdet nun neue Wege einschlagen“, wusste Oltmann. „Wege mit unterschiedlichen Wünschen, Hoffnungen, aber auch Ängsten, aber die Lehrer haben euch für das, was kommt, fit gemacht!“ Abschließend wünschte Oltmann den Jugendlichen, dass sie ihre Ziele richtig gesetzt haben: „Habt aber auch den Mut, Ziele zu überdenken und zu ändern, wenn sie sich als falsch herausgestellt haben!“

„Besonders das letzte Jahr hatte es in sich und so sind wir Schüler froh, die Klassenarbeiten, Referate und natürlich die Abschlussprüfungen hinter uns zu haben und einmal durchatmen zu können“, fasste Schülersprecher Dlofan Kasim die Gedanken seiner Mitschüler zusammen. An diesem besonderen Tag feiere man nicht nur einen vollendeten Lebensabschnitt, sondern beginne auch bald einen neuen. „Es wird sich Einiges für uns verändern und so langsam müssen wir lernen, unsere eigenen Entscheidungen zu treffen und Verantwortung für unser Leben zu übernehmen“, machte der Abschlussschüler deutlich. Ein Dank galt außerdem den Lehrern und Eltern für ihre Ausdauer, Kraft und Energie, die sie aufbrachten. „Letztendlich werden wir Ihre Mühen vermutlich erst dann richtig nachvollziehen können, wenn wir selber schulpflichtige Kinder haben, aber die gemeinsamen Schuljahre bleiben als wertvolle Erinnerungen zurück“, schloss Kasim seine Rede.

Gute Wünsche gaben die Vertreterinnen der neunten Klassen, Alisa Popp und Emily Paskow, mit auf den Weg: „Viele von euch Abschlussschülern haben uns Neuntklässler unterstützt und uns lustige Momente geschenkt. Wir wünschen euch jetzt nur das Beste und wenn es mal nicht so läuft wie ihr es euch wünscht, solltet ihr nicht aufgeben, sondern weiter machen und immer nach vorne sehen!“

Als Jahrgangsbeste wurden bei der Zeugnisübergabe Karina Morev (10Ha), Alina Siemer (10Ra), Aylin Varal (10Rb) sowie Khodadad Morid (10Rc) ausgezeichnet. Darüber hinaus wurde Aline Siemer der MT-Ehrenpreis für besonderes Engagement überreicht.

Den krönenden Abschluss eines gelungenen Tages bildete am Abend der gemeinsame Abschlussball im Haus Maria Rast in Bethen.

Als Jahrgangsbeste bei der Zeugnisübergabe ehrte Johannes Bockhorst (von links): Aline Siemer, Karina Morev, Aylin Varal und Khodadad Morid. Den MT-Ehrenpreis erhielt Alina SIemer.

Einen Rap hatte Lehrerin Anne Knabe-Spils (links) verfasst und trug diesen mit Unterstützung einiger Kollegen im Anschluss an die Zeugnisvergabe vor. 

 

Fotos: Yvonne Högemann

 

28.06.2019

Klassenfahrt der 6. Haupt-und Realschulklassen nach Jever

Vom 24.06.2019 bis zum 28.06.2019 fuhren die 6. Klassen nach Jever. Das Programm der Klassenfahrt war vielfältig: Die Schülerinnen und Schüler erforschten nach einer Stadtführung durch Herrn Boyks  im Rahmen einer Stadtralley die Altstadt Jevers. Eine Besichtigung des Schlosses in Begleitung der Fräulein Maria durfte nicht fehlen. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren dabei alles Wissenswerte rund um die alten Zeiten.

Zudem gab es einen Tagesausflug nach Wilhelmshaven zum UNESCO Weltnaturerbe Wattenmeer Besucherzentrum (inklusive Wattbegehung).

Anschließend durften die Schülerinnen und Schüler zum Bummeln in die Stadt. Des Weiteren stand auch der Besuch des interaktiven Mitmachmuseums Phänomania auf dem Programm. Da das Wetter mitspielte, wurde auch das Freizeitbad aufgesucht. Der Abschluss der Klassenfahrt bestand aus einer Spaßralley und einer Showeinlage am letzen Abend.

23.02.2019

Tag der offenen Tür an der Oberschule Pingel Anton

Cloppenburg (yhö) – Viele Besucher lockte der Tag der offenen Tür an der Oberschule Pingel Anton in Cloppenburg am Samstag an. Den zukünftigen Fünftklässlern und ihren Eltern bot sich die ideale Gelegenheit, den Standort am Galgenmoor kennen zu lernen und eine Entscheidung für die Schullaufbahn zu treffen.

„Wir wollen Ihnen die Schulrealität unserer Schule vorstellen“, erklärte Oberschuldirektor Johannes Bockhorst bei seiner kurzen Begrüßung. „Was ist das für eine Schule, was machen die für einen Unterricht, welche neuen Fächer gibt es? Heute geht es um den Alltag an unserer Schule.“ Über ein buntes Bild an Schülern freute sich Ansgar Käsehage, der für den Übergang zwischen der Grundschule und der Oberschule Pingel Anton verantwortlich ist. Federführend hatte er den Tag der offenen Tür organisiert und bedankte sich schon im Vorfeld bei den vielen helfenden Schülern, die ebenfalls durch die Räumlichkeiten schwirrten.

Das vielfältige Schulleben konnte schließlich erleben, wer offenen Auges einen Rundgang durch die Klassenräume machte. Außerdem stellten sich Gruppen, Projekte und AGs aus der Schule vor und gewährten unterschiedliche Einblicke in den Schulalltag. Interessierte Eltern konnten sich beim Schulleiterteam über die Anmeldung ihrer Kinder sowie deren zukünftigen Stundentafeln informieren, während die künftigen Schüler weitaus mehr Interesse an den Aktionen und Versuchen in den Fachräumen zeigten.

Einen großen Ansturm erfuhren wie schon in den vergangenen Jahren die Naturwissenschaften, so scharrten sich die Kinder im Physikraum um die von den Lehrkräften aufgebauten Experimentierstationen. Auch im Biologieraum gab es Einiges zu entdecken: Unterschiedliche Geräusche gab es über große „Kopfhörer“ auf’s Ohr, das Skelett und der Körperbau wurden erkundet und unter dem Mikroskop gab es so Manches zu sehen. Im Werkraum wurden Papierflieger gebastelt und bei den Textillehrern waren Kreativität und Fingerspitzengefühl bei einem Kreativparcours gefragt. Zusammenarbeit war beim Sozialtraining ein Muss, Kalligraphie gab es beim Fach Deutsch, Memory und „Who wants to be a millionaire?“ kamen im Englischraum gut an, mathematische Körper, Kopfrechnen beim Endloshüpfer oder 221 stellten die Jungen und Mädchen beim Fach Mathematik auf die Probe, während im Französischraum die Geschmacksnerven gefordert waren. Beim Fach Geschichte gab es ein Planspiel zum Thema „Stadt im Mittelalter“ und in Erdkunde forderte ein Quiz die Besucher heraus. Die neueste Technik in Form von 3D-Druckern konnte bei den Informatik-Lehrern bewundert werden, aber auch „der Meteorit Cloppenburg“ oder die ersten Versuche, auf Skiern zu stehen, zeigten die Vielfältigkeit der Oberschule Pingel Anton. Auspowern konnten sich die Jungen und Mädchen schließlich bei einem Bewegungsparcours, den die Sportlehrer in der Turnhalle aufgebaut hatte.

Schulleitung und Kollegium kam es beim Tag der offenen Tür auch darauf an, die besonderen Schwerpunkte der Schule darzustellen: Sozialarbeit und Berufsorientierungsmaßnahmen, betriebliche Kooperationen, praxisorientierte Unterrichtskonzeption, kulturelle Kompetenz durch Projekte unterschiedlicher Art oder Inklusion und Förderunterricht sind nur wenige Beispiele aus dem umfangreichen Programm der Oberschule.

Für den Hunger zwischendurch bot das Team für Deutsch als Zweitsprache unterschiedliche Länder-Spezialitäten und in der Mensa konnten die Besucher bei Kaffee und Kuchen auch ein Schwätzchen halten.

 

14.02.2019

Indian Dutch – Turnier 2019

Nach den Halbjahreszeugnissen veranstalteten wir auch in diesem Jahr wieder ein Indian Dutch - Turnier für die 7. und 8. Klassen. Nach der Vorbereitung in den jeweiligen Sportstunden, wurden bei spannenden und actionreichen Spielen die Sieger beider Jahrgänge ermittelt und zum Abschluss des Turniers kam es noch zum Duell der jeweiligen Gewinner beider Jahrgangsstufen. Dabei ist es gerade für die Siebtklässler ein großer Ansporn, ihren älteren Konkurrenten Paroli zu bieten (was ihnen dieses Jahr zum ersten Mal tatsächlich gelang).
Das Turnier ist jedes Mal ein besonderes Highlight für unsere Schülerinnen und Schüler und so sind alle mit unglaublich viel Spaß und Engagement bei der Sache.

Beim diesjährigen Turnier am 14. Februar ist der Sieger des Turniers des 7. Jahrganges auch gleichzeitig Schulgesamtsieger 2019. Im großen Endspiel setzte sich nämlich die 7Hb als Sieger des 7. Jahrganges gegen die 8Ha – Sieger des 8. Jahrganges – durch und gewann am Ende verdient mit 2:0.

 

Herr Meyer und Herr Lübbe waren MEGA stolz auf IHRE Klasse!!!

 

 

Hier die Endergebnisse:

 

Platz 1 Jahrgang 7: 7Hb                                                Platz 1 Jahrgang 8: 8Ha

                                  

Gesamtsieger: Klasse 7Hb

 

Die weiteren Platzierungen:

 

3. 7Ha

4. 8Ra

5. 8Rb

6. 7Rb

7. 8Rc

8. 7Ra

9. 8Hb

27.01.2019

Hainzenberg - Skifahrt der Klassen 8 (Januar 2019)

Cloppenburg/ Hainzenberg (yhö) Jede Menge Schnee-Spaß hatten letzte Woche insgesamt 59 Schüler der Oberschule Pingel Anton aus Cloppenburg. Sie kehrten dem lauen Januar in Niedersachsen für acht Tage den Rücken zu und tauschten die Turnschuhe mit der Skiausrüstung. Zusammen mit ihren sieben Begleitpersonen stiegen die Achtklässler freitags abends in den Reisebus und wachten am Samstagmorgen in Hainzenberg inmitten einer weißen Berglandschaft, dem herrlichen Zillertal in Tirol mit dem „Gerlosstein“, wieder auf.

Im Skigebiet rund um den Gerlosstein erwartete sie ein abwechslungsreiches Programm, zu dem jeden Tag vier bis fünf Stunden Skifahren, aber auch Schneeballschlachten oder Snowtubing auf einer eigens dafür präparierten Bahn mit ca. 200 Metern gehörten. Noch etwas verschlafen stiegen die Schüler der Oberschule Pingel Anton aus dem Bus. Ab zum Ski-Verleih und dann in die Gondel, die sie hinauf zu ihrem Quartier, dem Berghotel Gerlosstein, trug. Auf 1650 Meter war die Müdigkeit durch die klare Höhenluft wie verflogen und nach dem Kofferauspacken stürmten die Teenager direkt in die weiße Schneelandschaft.

Schwer beeindruckt waren die „Flachlandtiroler“ besonders in den ersten Tagen von der Höhe der Berge und dem Schnee. Während der achttägigen Tour wurde in Kleingruppen intensiv gearbeitet, sodass schon nach kurzer Zeit so mancher Anfänger elegant die Pisten hinunter wedelte. Nicht zuletzt war dieser Lernfortschritt auch auf die tollen äußeren Bedingungen zurückzuführen: Bei strahlendem Sonnenschein und toll präparierten Pisten lernt es sich besonders gut. Aber unter den Schülern gab es auch einige echte „Cracks“, die zuvor schon mit ihren Familien im Skiurlaub üben konnten und deshalb wie die Pistenblitze über die weiße Schneedecke flogen. Auch in den Genuss der Talabfahrt kam ein Teil der Gruppe.

Die achttägige Schul-Skifahrt hat Tradition. Seit 15 Jahren wird sie den Achtklässlern der Oberschule Pingel Anton angeboten. Früher ging es nach Tulfes in Tirol mit dem „Glungezer“, seit drei Jahren nun aus organisatorischen Gründen nach Hainzenberg. So kamen am Samstagmorgen in Cloppenburg ausgepowerte, aber glückliche Schüler wieder nach Hause.

Bis hoch auf den Gerlosstein führte es einige Schülerinnen und Schüler der Oberschule Pingel Anton.
Bis hoch auf den Gerlosstein führte es einige Schülerinnen und Schüler der Oberschule Pingel Anton.

17.01.2019

Besuch der Elbphilharmonie in Hamburg

Cloppenburg/ Hamburg (yhö) – Ihren Klassenraum tauschten 60 Schüler der Oberschule Pingel Anton gegen die Elbphilharmonie in Hamburg ein. Schon bei der Anfahrt war für die Jungen und Mädchen sowie ihre fünf Lehrpersonen das imposante Bauwerk, das von der Sonne angestrahlt wurde und die Speicherstadt überragte, von Weitem zu sehen.

„Die Elbphilharmonie habe ich mir ganz anders vorgestellt und war sehr überrascht, wie riesig die Rolltreppe ist, auf der man ins Innere fährt“, imponierte schon der Weg zur Plaza viele der Oberschüler. Im großen Konzertsaal spielte schließlich das Elbphilharmonie Orchester unter dem Motto „NDR Konzert statt Schule“ Auszüge aus verschiedenen Werken des russischen Komponisten Schostakowitsch. In der Zwischenmoderation erfuhren die Schüler einiges über das Leben von Schostakowitsch in der Stalin-Diktatur. „Ich war überrascht, dass sich das Leben des Komponisten so auf seine Musik ausgewirkt hat“, äußerten sich einige Schüler, die eigentlich in dem Alter wenig klassische Musik hören. Dennoch waren die Jugendlichen sehr begeistert. Darüber hinaus gab es Informationen darüber, wie die Stücke gespielt wurden, welche Instrumente zuerst einsetzten und warum die gleichen Noten langsam oder schneller gespielt werden. Die Jugendlichen wurden auch aufgefordert, dem Dirigenten zu helfen, Musikstücke mit Instrumentengruppen ihrer Wahl spielen zu lassen.

Ein besonderes Highlight gab es für vier der 60 angereisten Schüler. „Wir saßen mitten im Orchester und die Akustik war einfach heftig“, waren die vier sich einig.

13.12.2018

Volleyballturnier 2018 der Oberschule Pingel Anton

Vorweihnachtliches Volleyballturnier der 9. und 10. Klassen.

Cloppenburg. Wie jedes Jahr kurz vor Weihnachten gab es in der Halle an der Leharstraße spannende Volleyballspiele, mit zum Teil sehr langen und emotionalen Ballwechseln zu bewundern. Insgesamt traten dieses Jahr wieder neun Mannschaften in zwei Gruppen gegeneinander an. Nach der Vorrunde trafen im 1. Halbfinale die Klassen 10Ra und 9Ha und im 2. Halbfinale die Klassen 10Ha und 9Ra aufeinander. Als glückliche, aber verdiente Sieger zogen die Klassen 10Ra und 9Ra ins Finale ein.

Hier wurden dann zwei Gewinnsätze ausgespielt.

Den ersten Satz entschied die 9Ra knapp mit 25:21 für sich. Den zweiten Satz mussten sie allerdings deutlich mit 25:15 der 10Ra überlassen. Der dritte und entscheidende Satz bot dann alles, was ein Herzschlagfinale benötigt … pure Emotionen, Dramatik und viele schöne Ballwechsel. Am Ende ging dieser Satz mit 25:23 an die 10Ra, die damit den Pokal für ihre Klasse, ihren Sportlehrer Herrn Knoll und Herrn Friese gewann.

 

Von allen Teilnehmern gab es dafür einen großen Applaus.

21.11.2018

Bodo Gideon Riethmüller hielt einen Vortrag zum Thema "Antisemitismus und Jüdisches Leben heute“

Am 07.11.2018 besucht die Klasse 10Ha einen Vortrag am Clemens-August-Gymnasium von Bodo Gideon Riethmüller aus der jüdischen Gemeinde Oldenburg zu dem Thema „Jüdisches Leben und Antisemitismus heute“. Die derzeit leider wieder sehr aktuelle Thematik des Antisemitismus wurde im Vorfeld im Rahmen des Geschichtsunterrichts anhand von Beispielen aus der deutschen Rapszene behandelt.

 

Die Schülerin Pervin Ari berichtet wie folgt:

 

„Mit den 10. und 11. Klassen vom Clemens-August-Gymnasium besuchten wir am 07.11.2018 einen Vortrag des Juden Bodo Gideon Riethmüller. Am Anfang fing er an, über sich und seine Religion zu reden. Es ging um die typischen Essgewohnheiten der Juden, die sogenannten Jüdischen Speisegesetze, die Beschneidung sowie die Synagoge und ihre Ausstattung. Er erzählte dabei über die Menora, den siebenarmigen Leuchter, und die Bima. Auf der Bima wird während des jüdischen Gottesdienstes die Tora platziert, welche vorgelesen wird. Bima und Toraschrein werden als liturgisch-funktionales Zentrum des jüdischen Gottesdienstes bezeichnet. Außerdem erzählte Herr Riethmüller davon, dass Juden zwar in die Gesellschaft integriert sein wollen, aber innerhalb ihrer Religion unter sich bleiben wollen. Die jüdische Gemeinde ist für jeden frei zugänglich. Bei Unsicherheiten und Fragen kann man sich stets an den Rabbi wenden. Er hat sehr lange die Tora und den Talmud studiert.

Mir hat das Gespräch mit dem Mann durchaus geholfen, die jüdische Religion ein Stück weit besser zu verstehen.“

 

28.9.2018

Projekttage an der OBS Pingel Anton: „Regionalgeschichte/ 60 Jahre Pingel Anton“

Cloppenburg (yhö) – Drei erlebnisreiche Projekttage unter dem Motto „Regionalgeschichte / 60 Jahre Pingel Anton“ endeten für rund 100 Schüler des Jahrgangs 7 der Oberschule Pingel Anton am letzten Schultag vor den Ferien mit einer interessanten Ausstellung.

Lange überlegen musste die Schulleitung der Oberschule Pingel Anton nicht als es an die Themenfindung für die jährlich in Jahrgang 7 stattfindenden Projekttage ging. Ein 60-jähriges Jubiläum feiere man nur einmal im Leben und biete sich deshalb in diesem Schuljahr an.

Aus insgesamt fünf Projekten konnten die Jungen und Mädchen wählen: Unter dem Schlagwort „Schüler früher und heute – Befragung“ verbarg sich die Gestaltung eines Fragebogens für ehemalige Schüler, um im Anschluss daran Interviews mit einigen ehemaligen Schülern der Oberschule Pingel Anton zu führen. Wie sich Schule in den sechs Jahrzehnten verändert hat, war für die Siebtklässler eine interessante Erfahrung. Kreativ werden konnten vor allem die Mädchen im Projekt „Schultaschen gestalten“, in dem mit Hilfe von verschiedenen Techniken wie Lavendelöldruck, Drucken mit Textilfarbe oder auch durch Bemalen oder Besticken Baumwolltaschen und Stoffbeutel passend zum Motto gestaltet worden sind. Im Projekt „Zeitkapsel“ mussten sich die Jugendlichen überlegen, was sie sinnvoller Weise für nachfolgende Generationen bewahren oder dokumentieren wollten. So landeten am Ende beispielsweise eine aktuelle Tageszeitung, ein paar Sneaker, ein Cap, eine Liste mit Jugendwörtern oder auch ein Foto der Projektgruppe in der Zeitkapsel, die auf dem Schulgelände vergraben wurde. Schul- und Alltagsleben in den 50er und 60er Jahren nachzuerleben war für die Projektgruppe „Das Leben vor 60 Jahren“ eine spannende und einmalige Erfahrung. Neben dem Kennenlernen der damaligen Kleidung, probierten die Jungen und Mädchen Kochrezepte aus, spielten Schulsituationen nach und erlernten das Schreiben mit Feder und Tinte. „Die Geschichte unserer Schule“ lautete der Titel des fünften Projektes, das sich am Freitag mit einer Ausstellung auf Stellwänden und Wandtafeln präsentierte und die 60 Jahre Pingel Anton aufgeteilt in große Themenbereiche eindrucksvoll wiedergab.

„Die Schüler waren an den drei Tagen rundum zufrieden und hatten sehr viel Spaß in ihren Projektgruppen“, konnte die zweite Oberschulkonrektorin Wiebke Prüllage zufrieden feststellen. Auch Oberschuldirektor Johannes Bockhorst staunte nicht schlecht über die gelungene Ausstellung, die aus den Projekttagen hervorging.

18.9.2018

Schüler der Oberschule Pingel Anton besuchten die Gedenkstätte des Konzentrationslagers Bergen-Belsen

Cloppenburg/ Bergen-Belsen (yhö) – Im Rahmen des Geschichtsunterrichtes besuchten die vier zehnten Klassen der Oberschule Pingel Anton die Gedenkstätte des Konzentrationslagers Bergen-Belsen.

Wer erwartet hatte, dass dort große Teile des Lagers noch stehen oder rekonstruiert wurden, der musste aber enttäuscht sein. Das im Jahr 2007 eröffnete Dokumentationszentrum enthält eine Dauerausstellung, einen Buchladen, eine Bibliothek und ein Museumscafé. Auf dem angrenzenden Gelände des ehemaligen Lagers wurden nach dem Krieg alte Bauten beseitigt, sodass heute nur Reste von Fundamenten erhalten sind. Das Lagergelände selber ist ein Friedhof mit zahlreichen Gräbern und Mahnmalen.

Die rund 100 Schüler der Oberschule Pingel Anton und ihre vier Lehrkräfte besichtigten zunächst das Gelände, sichteten daraufhin umfassend die Ausstellung und sprachen abschließend in einem Eisenbahnwaggon aus der Zeit des Nationalsozialismus über die Transporte und die Bedingungen, unter denen die Häftlinge nach Bergen-Belsen transportiert wurden. „Die Enge konnte in dem Wagon sehr gut nachempfunden werden“, erklärt Lehrerin Mareke Seegers. „Hier waren die Schüler sichtlich betroffen!“

Die Schüler hätten in der Ausstellung selber Rechercheaufträge zu Überlebenden des Konzentrationslagers bearbeitet und sich mit einem selbst gewählten Bild, Text oder Ähnlichem aus der Ausstellung auseinander gesetzt. Hier seien gute Gespräche entstanden, so hielt eine Schülerin abschließend fest: „Auch wenn ich selbst nichts mit diesen Gräueltaten zu tun hatte, will ich Verantwortung dafür übernehmen, dass so etwas nie wieder passiert!“ Sie war außerdem der Meinung, dass alle Jugendlichen ihres Alters verpflichtend zu der Gedenkstätte kommen sollten, denn auch wenn im Unterricht darüber gesprochen werde sowie Filme und Dokumentationen geschaut würden, sei man in Bergen-Belsen viel betroffener und könne sich in die Situation hinein versetzen. „Ich habe manchmal Angst, dass immer mehr Menschen anfangen, die Vergangenheit zu vergessen und dass sich so etwas wiederholt, wenn sich die Politik immer weiter nach rechts bewegt“, fasste ein weiterer Schüler seine Ängste zusammen. „Die Menschen müssen verstehen, dass wir alle gleich viel wert sind und die gleichen Rechte haben.“

Der Besuch der Gedenkstätte des Konzentrationslagers Bergen-Belsen hat die Schülerinnen und Schüler der Oberschule Pingel Anton sehr beeindruckt und manch einem eine neue Sichtweise mit auf den Weg gegeben: „Wenn ich diese Bilder hier sehe, bin ich dankbar für alles, was wir heute haben und dass dies hier ein Ende hat.“

Linkes Bild: Schüler der Oberschule Pingel Anton setzten sich intensiv mit der Ausstellung des Dokumentationszentrum Bergen-Belsen auseinander.

Rechtes Bild: Zur Verarbeitung der vielen Impressionen zogen sich die Zehntklässler auch mal in eine ruhige Ecke zurück.

16.08.2018

60 Jahre Pingel Anton

Cloppenburg (yhö) – Als Mittelschule für Jungen wurde sie 1958 gegründet. Seither hat sich viel getan: Heute, 60 Jahre nach der Gründung, besuchen sowohl Jungen als auch Mädchen die Oberschule Pingel Anton. Anlässlich ihres 60-jährigen Bestehens beging die Oberschule zu Beginn dieses Schuljahres einen Ausflug der besonderen Art. Mit rund 600 Schülerinnen und Schülern sowie 50 Lehrerinnen und Lehrern wurde ein Tagesausflug nach Schloss Dankern gemacht.

Bei strahlendem Sonnenschein gab es sowohl für die jüngsten Schüler als auch für die künftigen Abschlussschüler eine Menge zu entdecken. Spielen, toben, klettern, hüpfen, rutschen, Achterbahn fahren – egal ob drinnen oder draußen. Weit mehr als 200 Spielgeräte brachten den Cloppenburgern Spiel, Spaß und Abenteuer. „Da wird manch Jugendlicher noch wieder zum Kind“, beobachteten nicht nur wenige Lehrer am Ausflugstag. Gut genutzt wurden außerdem das Spaßbad Topas und der angrenzende Badesee mit Wasserskianlage, Tretbootfahren und vielen weiteren Highlights. „Ein rundum gelungener Tag“, waren sich Schüler und Lehrer einig.

Während die Mittelschule in den ersten Jahren in der Berufsschule an der Museumsstraße untergebracht war, erwarb die Stadt Ende 1959 nach Ausschreibung das Gelände ostwärts der Bahnhofstraße am Pingel Anton. Der Weg trug den Namen der alten Kleinbahn Cloppenburg – Landesgrenze. So bürgerte sich für die Schule schnell der Name „Pingel Anton“ ein, obwohl die Realschule Cloppenburg diesen Namen nie offiziell trug und erst ab dem Jahre 2004 der Begriff „Pingel Anton“ als Namensteil der Schule eingeführt wurde. Die Einweihung des Neubaus erfolgte im Juni 1961. Der Aufbau der Schule ging in den nächsten Jahren voran, so dass im Schuljahr 1962/63 bereits 157 Schüler in den Klassen 5, 6, 7, 8 und 9 beschult wurden.

 

Schrägluftbild des ersten Bauabschnitts mit Eingangshalle, Klassentrakt mit 6 Klassen, Leh-rerzimmer, Toiletten und Aula.
Schrägluftbild des ersten Bauabschnitts mit Eingangshalle, Klassentrakt mit 6 Klassen, Leh-rerzimmer, Toiletten und Aula.

Weitere Veränderungen kamen Mitte der 60er auf die Schule zu, denn der Kreis erklärte sich bereit, an seiner Realschule eine zusätzliche Mädchenklasse aufzunehmen, womit der Weg in die Koedukation geebnet war. Allerdings wurden anfangs getrennte Mädchen- und Jungenklassen eingerichtet. Für das Schuljahr 1965/66 lagen Anmeldungen von 34 Schülerinnen und 77 Schülern vor, wodurch sogar die Einrichtung einer dritten Klasse notwendig wurde.

 Das Schuljahr 1973/74 brachte nicht nur für die Realschule mit der Einrichtung der Orientierungsstufe gravierende Veränderungen. Zum letzten Mal wurden bei Schulbeginn am 1973 Schülerinnen und Schüler für den 5. Schuljahrgang aufgenommen. Im darauffolgenden Jahr wurde die Orientierungsstufe im gesamten Einzugsgebiet der Schule eingeführt. Im April 1974 wurde an der Schule zudem erstmalig eine Klasse 10 H eingerichtet.

Durch die Schulstrukturreform in Niedersachsen wurde die bisherige Orientierungsstufe zu Beginn des Schuljahres 2004/05 wieder abgeschafft und das dreigliedrige Schulsystem in die fünfte und sechste Stufe übertragen. Die Stadt Cloppenburg gab deshalb dem Antrag der Hauptschule an der Leharstraße statt, einen Realschulzweig einzurichten und beschloss gleichzeitig, dass die Realschule Pingel Anton dann auch einen Hauptschulzweig führen wird. Die Orientierungsstufe an der Leharstraße ging somit in die dort entstandene Haupt- und Realschule ein und der Realschule Pingel Anton wurde die Orientierungsstufe Galgenmoor zugeordnet. Der Standort Galgenmoor wurde zur Außenstelle der neuen Schule, die mit dem Schuljahr 2004/05 erstmals auch einen offiziellen Namen trägt: „Haupt- und Realschule Pingel Anton/ Galgenmoor“. 

Anerkannte Ganztagsschule wurde die heutige Oberschule Pingel Anton zum Schuljahr 2008/09. Seit dem Schuljahr 2011/2012 ist die Oberschule eine bestehende Schulform in Niedersachsen und 2012 wird die Oberschule auch an der damaligen Haupt- und Realschule Pingel Anton/ Galgenmoor eingeführt.

Die Geschicke leitet im Jubiläumsjahr Oberschuldirektor Johannes Bockhorst zusammen mit Direktorstellvertreter Michael Ross und der zweiten Oberschulkonrektorin Wiebke Prüllage. Als didaktische Leitung unterstützt Nadine Göhring-Quakatz das Schulleiterteam.

 

21.6.2018

99 Jugendliche bekamen ihr Abschlusszeugnis an der Oberschule Pingel Anton überreicht

Cloppenburg (yhö)  – Die Oberschule Pingel Anton hat am Donnerstag 99 Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgängen neun und zehn entlassen. Ein ökumenischer Gottesdienst zu dem Thema „Was, wenn alles gut geht“ in der St.-Andreas-Kirche in Cloppenburg eröffnete die Feierlichkeiten. Die anschließende Zeugnisübergabe fand in einem feierlichen Festakt, der von der Schulband musikalisch umrahmt wurde, in der schuleigenen Mensa statt. Im Anschluss daran ließen die Jugendlichen Luftballons mit ihren Zukunfts-wünschen steigen.

Den erweiterten Sekundarabschluss I und damit die Berechtigung das Gymnasium zu besuchen, erreichten insgesamt 25 Jugendliche, 48 Jugendliche schafften den Sekundarabschluss I Realschule, zwölf Mal wurde der Sekundarabschluss Hauptschule vergeben und 14 Jungen und Mädchen erhielten den Hauptschulabschluss.

Der Oberschuldirektor Johannes Bockhorst leitete seine Rede mit Johann Wolfgang von Goethes „Osterspaziergang“ aus der Tragödie Faust ein und verknüpfte einzelne Verse zunächst mit Erinnerungen aus seiner eigenen Jugendzeit. „Dieses Gedicht musste der kleine Johannes Bockhorst in der 6. Klasse auswendig lernen“, gesteht Bockhorst. „Für mich waren es Worthülsen.“ Eigentliches Ziel sei es damals gewesen, das Gedicht schnell auswendig zu lernen und sich der realistischen Berufsplanung zu widmen: Der neue Gerd Müller oder Karl-Heinz Rummenigge zu werden. „Goethes Gedicht war uns damals als kleine Buben damals so weit weg und doch im Grunde so nah“, weiß der Oberschuldirektor heute. „Wir spielten den Osterspaziergang.“ Jahre später hätte er gelernt, wie alle Abschlussschüler auch, dass der „alte Winter“ eine Personifikation ist, aber vor allem gespürt, was „Hoffnungsglück“ bedeute. „Jetzt kommt ein neuer Frühling“, kündigt Bockhorst zudem den Abschlussschülern an. „Etwas Neues beginnt für euch. Freut euch darauf, seid mutig und zuversichtlich, ihr seid gut gewappnet.“ Mit auf ihren Weg gab der Oberschuldirektor den Abschlussschülern abschließend Max Ehrmanns „Desiderata“.

„Ihr macht jetzt einen Schritt, einen Schritt in die Zukunft“, erklärt Cloppenburgs Bürgermeister Dr. Wolfgang Wiese den Abschlussschülern. „Es ist nicht der letzte Schritt.“ Seine Oma habe ihm gesagt, man müsse so lange lernen, bis alle Finger gleich lang seien. „Ihr seht, auch ich muss noch lernen“, stellt Wiese fest. „Nutzt eure Chancen!“ Elternvertreterin Elke Oltmann erinnerte an die vergangenen fünf bis sechs Jahre, die die Schüler mit Unterstützung ihrer  Eltern, der Lehrer und der Mitschüler gemeistert haben. „Heute sind alle Anstrengungen vergessen“, zieht Oltmann als Fazit. „Ihr habt euer Ziel erreicht!“ Mit auf ihren neuen Weg gab Elke Oltmann den Abschlussschülern die besten Wünsche, aber auch den ein oder anderen Rat: „Verliert nie den Mut und die Neugierde und tragt in schwierigen Situationen ein Lächeln in eurem Herzen!“

„Wir waren eine Mannschaft, die Herr Bockhorst mit all seinen Kollegen, seinem Team, zum Ziel geführt hat“, stellt Schülersprecher Henry Iddau einen Vergleich mit seiner Lieblingssportart Fußball her. „Wir haben gute Spiele gespielt, in denen wir miteinander gekämpft, uns gemeinsam gefreut und geschwitzt haben, mal mehr Tore geschossen haben und mal weniger.“ Teamfähigkeit, Ehrgeiz, Zuverlässigkeit und Selbstbewusstsein im Zweikampf zeichne die Mannschaft aus. Gemeinsam hätten die Schüler viel geschafft. „Heute löst sich unser Team auf“, blickt Iddau der Realität ins Auge. „Aber ihr werdet nun Teil eines neuen Teams und gemeinsam für neue Ziele kämpfen.“ Gute Wünsche gab die Vertreterin der neunten Klassen, Nicole Holzmann, mit auf den Weg: „Wir hoffen sehr, dass ihr die richtigen Entscheidungen getroffen und viel Erfolg damit habt.  Auf eurem weiteren Lebensweg wünschen wir euch alles alles Gute und geben unser Bestes, um in eure Fußstapfen zu treten.“

Als Jahrgangsbeste wurden bei der Zeugnisübergabe Vanessa d’Almeida (10Ha), Johanna Schücke (10Ra), Annika Ostendorf (10Rb) und Stefan Trautwein (10Rc) ausgezeichnet. Darüber hinaus wurde Emilia Mutlu der MT-Ehrenpreis für besonderes Engagement überreicht und Eric gr. Hellmann, HIeu Ta Van und Mem Noyan bekamen ein Präsent für ihr besonders soziales Engagement im Bereich einer schon seit Jahren andauernden Sammelaktion der Schule.

Den krönenden Abschluss eines gelungenen Tages bildete am Abend der gemeinsame Abschlussball im Haus Maria Rast in Bethen.

 

18.5.2018

Werkstatttage an der Kreishandwerkerschaft: Achtklässler erhalten Einblicke in die Arbeitswelt

Cloppenburg (yhö) – Zehn Tage lang hieß es für 40 Schüler der achten Hauptschulklassen der Oberschule Pingel Anton Ärmel hochkrempeln und verschiedene Berufe selbst ausprobieren. In Kooperation mit der Kreishandwerkerschaft boten die Werkstatttage den Jugendlichen praktische Erfahrung und erste positive Kontakte mit der Berufswelt.

Während die Schülerinnen und Schüler zunächst an einer Potenzialanalyse teilnehmen, durch die gezielt die Stärken im sprachlichen, sozialen und handwerklichen Bereich festgestellt und dokumentiert werden, geht es anschließend mit den Werkstatttagen direkt in den praktischen Bereich. Angeboten wurden die Bereiche Maler, Metall, Hauswirtschaft/Gastronomie, Körperpflege/Frisör/Kosmetik, Lager/Logistik und Bau. So durfte jeder Schüler während der Werkstatttage drei Bereiche praktisch kennen lernen und wurde dabei von erfahrenen Ausbilderinnen und Ausbildern angeleitet. In jedem Berufsfeld erhielten die Jugendlichen zudem regelmäßig stärkenorientierte Rückmeldung zu ihrem Verhalten und ihren Fähigkeiten. So war es möglich, bei den Jungen und Mädchen eine erste Vorstellung davon zu entwickeln, was im späteren Berufsleben auf sie zukommt und wofür schulisches Lernen wichtig ist. „Während der Werkstatttage haben die Schüler alle sehr fleißig gearbeitet“, weiß Mitverantwortliche Maria Niemann von der Kreishandwerkerschaft. „Sehr stolz sind die Jugendlichen vor allem auf ihre Werkstücke.“ Sowohl die Lehrer der Oberschule Pingel Anton als auch die Verantwortlichen der Kreishandwerkerschaft Rainer Wilkens, Sigrid Tebben und Maria Niemann sind sich einig: „Die Werkstatttage sind eine sehr gute Sache für die Jugendlichen!“

Was aber ist der Unterschied der Werkstatttage zu einem Praktikum? Die Jugendlichen stehen nicht „daneben“ und schauen den Mitarbeitenden ihres Praktikumsbetriebs bei der Arbeit zu, sondern sie sind selbst aktiv. Sie sind es, die während der zehn Tage im Mittelpunkt stehen. „Mir hat an den Werkstatttagen gut gefallen, dass wir so viel Praxis gemacht haben“, bestätigt John. „Wir konnten körperlich arbeiten und das macht mir sehr viel Spaß“, ergänzt Konrad. Den Unterschied zur Schule macht schließlich Kevin noch einmal deutlich: „Die Werkstatttage sind besser als die Schule, weil wir viele Möglichkeiten haben und praktisch arbeiten.“ Häufig wird während der Werkstatttage außerdem ein Werkstück erstellt, das die Schülerinnen und Schüler mit nach Hause nehmen können. Das motiviert und macht stolz auf die eigenen Leistungen. Abgerundet werden die Werkstatttage schließlich durch ein Gespräch mit den Eltern und den Jugendlichen, um über die Kompetenzen der Schüler, aber auch über Chancen und Möglichkeiten nach dem Schulabschluss zu sprechen.

 

Bild 1: Mit dem Spachtel mussten die Jugendlichen erst einmal Vorarbeit an den Wänden leisten.

 

Bild 2: Ausmessen, anzeichnen, zuschneiden: Die Arbeit mit Holz machte vor allem den Jungs sehr viel Spaß.

 

Bild 3: Auch der Umgang mit unterschiedlichen Maschinen gehörte bei den Werkstatt-tagen wie selbstverständlich dazu.

Fotos: Yvonne Högemann

23.4.2018

Jugend trainiert für Olympia - Fußballer der Klassen 5 und 6 zeigen sich erfolgreich

Die Jungen der Klassen 5 und 6 siegen in Ramsloh beim Kreisentscheid WK IV im Fußball  und haben sich somit zur Teilnahme am Gruppenentscheid qualifiziert.

19.3.2018

Abschlussfahrt nach Berlin: Schüler verbrachten erlebnisreiche und interessante Tage in der Bundeshauptstadt

Fußballfans kennen den Schlachtruf: Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!" Was für die Teilnehmer des alljährlichen DFB-Pokalfinales gilt, das galt diese Woche auch für die zehnten Klassen der Oberschule Pingel Anton: Berlin ist modern, bunt, facettenreich und damit das ideale Ziel ihrer diesjährigen Abschlussfahrt.

Insgesamt 77 Schülerinnen und Schüler der zehnten Haupt- und Realschulklassen der Oberschule Pingel Anton verbrachten mit fünf Lehrern ihre fünftägige Abschlussfahrt in der Bundeshauptstadt. Neben dem Besuch des Museums „Story of Berlin“, in dem die Jugendlichen 800 Jahre Geschichte Berlins durchlaufen konnten, standen ebenfalls Sightseeing und das Wintergarten Varietétheater auf dem Programm.

Spektakuläre Geheimoperationen, mysteriöse Spionagefälle und legendäre Spione ans Licht bringen, wer will das nicht einmal erleben? Das Spionagemuseum am Potsdamer Platz entführte die Jugendlichen in die Welt der Geheimdienste aus Ost und West: Spionage vom Kalten Krieg bis heute. Interessant wurde es für einen Teil der Schüler als sie am Mittwoch wenige Stunden nach der Wahl der Bundeskanzlerin im Bundestag ein Gespräch mit der Bundestagsabgeordneten Silvia Breher (CDU) aus dem Wahlkreis Cloppenburg-Vechta hatten. Viele Fragen hatten die Zehntklässler im Gepäck und freuten sich über Brehers ehrlichen Antworten.

Abwechslung gab es für die Zehntklässler bei der Tour „Schüler führen Schüler“, bei der vier Berliner Schülerinnen die Cloppenburger unter dem Motto „Hier ‚spreet’ Berlin“ mit auf eine Graffiti-Tour genommen haben. Alternative Clubs, Graffiti, aber auch die East Side Gallery standen im Mittelpunkt der Führung.

 In ihrer Freizeit waren die Schülerinnen und Schüler in kleinen Gruppen unterwegs und ließen sich auf ihren Tripps von den komplizierten U- und S-Bahnplänen nicht schrecken. Den Abschluss der Berlinwoche nahm schließlich ein Besuch in Hohenschönhausen ein, wo die Jugendlichen gespannt zuhörten, was ehemalige Gefangene im „Stasi-Knast“ bei der Führung erzählten.

Text: Yvonne Högemann;  Fotos: Yvonne Högemann

& Christian Knoll

14.3.2018

Der Weg in die Arbeitswelt ist oft steinig - Schüler der Oberschule Pingel Anton absolvieren Berufspraktika in unterschiedlichen Betrieben

Cloppenburg (yhö) - Um nach der Schullaufbahn einen geeigneten Beruf zu ergreifen, sollte sich der Schüler von heute schon früh praktisch orientieren. Dieses Prinzip verfolgt auch die Oberschule Pingel Anton, indem sie ihren Schülern Zeit gewährt, um Wirtschaftsbetriebe zu erkunden.

Drei Wochen lang tauschten die Realschüler der neunten Klassen sowie zwei Wochen lang die Hauptschüler der achten Klassen der Oberschule Pingel Anton ihre Klassenzimmer mit Büros, Werkstätten, Dienststellen oder auch Tierarztpraxen in Cloppenburg. Für den einen ging damit ein Traum in Erfüllung, der andere aber stellte fest, dass er nach der Schule lieber etwas anderes machen möchte.

„Die langjährige Kooperation mit Betrieben aus Cloppenburg, die jedes Jahr Schüler aufnehmen, ermöglicht diesen erst einen guten Einblick in die Arbeitswelt“, freut sich Praktikumsleiterin Johanna Altevers über die gute Zusammenarbeit mit den Cloppenburger Betrieben. „Unsere Schüler nutzen gerne die Chance und erhalten manchmal sogar die Aussicht auf eine Ausbildungsstelle.“

„Ich wurde während meiner Praktikumszeit in drei Ämtern eingeteilt“, berichtet Aylin Varal, die ihr Praktikum beim Landkreis absolviert. Eine ihrer drei Wochen arbeitete die 15-jährige im Amt für Wasser- und Abfallwirtschaft und nach einem Besuch bei der Mülldeponie ist ihr klar: „Jetzt achte ich umso mehr auf die Umwelt, weil es total umständlich ist, den Müll zu sortieren.“ Das Praktikum sei „nicht schlecht“, aber Aylin würde viel lieber zur Schule gehen. In einem Architekturbüro sitzt Darja Hergert und für sie steht schon jetzt fest: „Ich kann mir vorstellen, eine Ausbildung als Bauzeichnerin zu machen.“ Die Schülerin schwärmt förmlich von ihrer Arbeit und freut sich, dass sie auch mal übertreiben darf. Zurzeit plant sie nämlich ihr Traumhaus mit einem Budget von einer Millionen Euro. Als Option sieht die Realschülerin auch, nach einer solchen Ausbildung das Fachabitur zu machen und danach vielleicht Architektur zu studieren.

„Man merkt ganz deutlich, dass die Schüler das Praktikum sehr ernst nehmen und für wichtig in Bezug auf ihre Berufswahl erachten“, stellt Klassenlehrerin Mareke Seegers fest. „Die Recherche vorab und die ersten Tagesberichte sind ganz toll und gut reflektiert.“

„Mir gefällt es richtig gut“, strahlt auch Helin Gevin über das ganze Gesicht. „Ich weiß jetzt sehr viel über die Arbeit beim Hausarzt und wie dort alles abläuft.“ Wie anstrengend das Arbeiten sein kann merkt Dilbirin Celik schon nach einem Tag, denn dieser ist nicht folgenlos geblieben: Mit Muskelkater muss sich der Hauptschüler schon am zweiten Tag an die Arbeit als KFZ-Mechatroniker machen. „Arbeit ist nun mal anstrengend“, bestätigt da die Klassenlehrerin Eugenia Fetzer nur. „Willkommen in der Welt der Erwachsenen.“ Und auch wenn Dilbirin die erste Praktikumswoche als „schlimmste Woche meines Lebens“ bezeichnet, gibt er zu: „Aber ich lerne sehr sehr viel!“

Über viele positive Rückmeldungen der Betriebe können die Klassenlehrer schon nach wenigen Tagen schwärmen. So werden ihre Schüler als gewissenhaft und ordentlich bezeichnet. Auch das Interesse und die Wissbegier, neue Aufgaben zu bekommen, sei häufig hervorgehoben worden.

Welchen Stellenwert die Berufsorientierung an der Oberschule einnimmt, wird schon mit einem Blick auf das Berufsorientierungskonzept deutlich: Bereits ab dem siebten Schuljahr sieht das Konzept der Schule Betriebserkundungen vor. In Klasse acht folgt außerdem die Kompetenzanalyse, bei der die Stärken der Schüler herausgefiltert und geeignete Berufsfelder vorgestellt werden. In Kooperation mit den Berufsbildenden Schulen finden darüber hinaus Berufsorientierungsmodule statt. Für die Hauptschüler der achten Klassen stehen zum Ende des Schuljahres zusätzlich noch die Werkstatttage an der Kreishandwerkerschaft an. „Bei unseren Schülern fällt die Praktikumswahl häufig auf Bereiche im Büro“, weiß Praktikumsleiterin Johanna Altevers. „Deshalb ist es umso wichtiger, ihnen auch den handwerklichen Bereich näher zu bringen.“

Während für die Hauptschüler der Oberschule in Klasse 8, 9 und 10 jeweils ein Praktikum ansteht, gibt es für die Realschüler lediglich in Klasse 9 ein Praktikum. Den Schwerpunkt legt die Oberschule Pingel Anton bei den Realschülern auf das Bewerbungstraining, das zusammen mit unterschiedlichen Kooperationspartnern intensiv durchgeführt wird. Eine gute Gelegenheit, den einen oder anderen Betrieb kennen zu lernen, wird den Schülern der Oberschule Pingel Anton zudem durch die Teilnahme an Veranstaltungen in der Talent Company geboten. Auf der Zielgeraden unterstützt schließlich der Berufsberater die künftigen Abschlussschüler und findet gemeinsam mit dem Klassenlehrer und den Erziehungsberechtigten den richtigen Weg für sie.

linkes Bild: Darja Hergert plant während ihres Praktikums im Architekturbüro ihr Traumhaus.

rechtes Bild: In der Küche lernt Malte Bothe während seines dreiwöchigen Praktikums sehr viel.

Text: Yvonne Högemann;  Fotos: Mareke Seegers

 

24.02.2018

Impressionen vom Tag der offenen Tür

Der Tag der offenen Tür an der Oberschule Pingel Anton in Cloppenburg lockte am Samstag viele Besucher an. Den zukünftigen Fünftklässlern und ihren Eltern bot sich die ideale Gelegenheit, den Standort am Galgenmoor kennen zu lernen und eine Entscheidung für die Schullaufbahn zu treffen. Unter dem Motto „Vielfalt ist unsere Stärke“ gab es Vieles zu entdecken.

Das vielfältige Schulleben konnte erleben, wer offenen Auges einen Rundgang durch die Klassenräume machte. Außerdem stellten sich Gruppen, Projekte und AGs aus der Schule vor und gewährten unterschiedliche Einblicke in den Schulalltag. Interessierte Eltern konnten sich beim Schulleiterteam über die Anmeldung ihrer Kinder sowie deren zukünftigen Stundentafeln informieren während die künftigen Schüler weitaus mehr Interesse an den Aktionen und Versuchen in den Fachräumen zeigten.

Im Physikraum scharrten sich die Kinder um die von den Lehrkräften aufgebauten Experimentierstationen. Auch im Biologieraum gab es Einiges zu entdecken: Vogelgezwitscher musste den Vogelarten zugeordnet werden, das Skelett und der Körperbau wurden erkundet und unter dem Mikroskop gab es so Manches zu sehen. Im Werkraum standen die Jungen und Mädchen Schlange, um mit Ton etwas Tolles zu gestalten und bei den Textillehrern konnte ein schönes Geschenk zum Muttertag gebastelt werden. Zusammenarbeit war beim Sozialtraining gefragt, Fingerspitzengefühl beim Papierfliegerbasteln und der Kalligraphie. In die früheste Epoche der Menschheitsgeschichte wurden die Jungen und Mädchen in der Steinzeitwerkstatt zurück versetzt und bei der Erkundung des Nahraumes wurden sie wieder zurück nach Cloppenburg geholt.

Schulleitung und Kollegium kam es beim Tag der offenen Tür auch darauf an, die besonderen Schwerpunkte der Schule darzustellen: Sozialarbeit und Berufsorientierungsmaßnahmen, betriebliche Kooperationen, praxisorientierte Unterrichtskonzeption, kulturelle Kompetenz durch Projekte unterschiedlicher Art oder Förderunterricht sind nur wenige Beispiele aus dem umfangreichen Programm der Oberschule mit ihren rund 20 unterschiedlichen Arbeitsgemeinschaften von A wie Alltags-Chemie bis Z wie Zeitungsarbeit bei der Schülerzeitung.

Für den Hunger zwischendurch bot der Französischraum Crêpes, der Englischraum Sandwiches, die Steinzeitwerkstatt Steinzeitbrot, das Team für Deutsch als Zweitsprache unterschiedliche Länder-Spezialitäten und in der Mensa konnten die Besucher bei Kaffee und Kuchen auch ein Schwätzchen halten.

Mithilfe einer großen Karte und Bildern konnte der Nahraum Cloppenburg erkundet werden.
Mithilfe einer großen Karte und Bildern konnte der Nahraum Cloppenburg erkundet werden.
Teamwork hieß es beim Sozialtraining am Stand der Sozialpädagogen und dem Beratungslehrer.
Teamwork hieß es beim Sozialtraining am Stand der Sozialpädagogen und dem Beratungslehrer.
Experimentieren mit Gewichten war im Physikraum nur eine von vielen Stationen.
Experimentieren mit Gewichten war im Physikraum nur eine von vielen Stationen.
Entdecken der digitalen Welt: Erste Berührungen mit dem Smartboard gab es bei einem Englisch-Quiz.
Entdecken der digitalen Welt: Erste Berührungen mit dem Smartboard gab es bei einem Englisch-Quiz.

Fotos: Yvonne Högemann

 

15.02.2018

Indian Dutch – Turnier 2018

Nach den Halbjahreszeugnissen veranstalteten wir in diesem Jahr wieder ein Indian Dutch - Turnier für die 7. und 8. Klassen. Nach der Vorbereitung in den jeweiligen Sportstunden aller Klassen, wurden bei spannenden und actionreichen Spielen die Sieger beider Jahrgänge ermittelt und zum Abschluss des Turniers kam es noch zum Duell der jeweiligen Gewinner beider Jahrgangsstufen. Dabei ist es gerade für die Siebtklässler ein großer Ansporn, ihren älteren Konkurrenten Paroli zu bieten.

Das Turnier ist jedes Mal ein besonderes Highlight für unsere Schülerinnen und Schüler und so sind alle mit unglaublich viel Spaß und Engagement bei der Sache.

Beim diesjährigen Turnier am 15. Februar ist der Sieger des Turniers des 8. Jahrganges auch gleichzeitig Schulgesamtsieger 2018. Im großen Endspiel setzte sich nämlich die 8Ha als Sieger des 8. Jahrganges gegen die 7Ra – Sieger des 7. Jahrganges – durch und gewann am Ende verdient mit 2:0.

Frau Fetzer war sichtlich gerührt und stolz auf IHRE Klasse!!!

Hier die Endergebnisse:

Platz 1 Jahrgang 7: 7Ra    

Platz 1 Jahrgang 8: 8Ha

Gesamtsieger: Klasse 8Ha

Die weiteren Platzierungen:

3. 8Rc

4. 7Ha

5. 8Ra

6. 7Rc

7. 7Rb

8. 8Rb

9. 7Hb

10. 8Hb

01.02.2018

Schüler der Oberschule Pingel Anton zeigen soziales Engagement

Cloppenburg – Soziales Engagement hat sich die Oberschule Pingel Anton aus Cloppenburg auf die Fahne geschrieben. So unterstützen die Schüler/innen seit einigen Jahren mit einer Patenschaft einen Jungen in Simbabwe, indem sie Pfandflaschen sammeln und den Erlös spenden. Daraus und aus anderen Aktionen ergibt sich zudem die Möglichkeit, auch andere Projekte wie ‚7 de Laan’ in Südafrika von Marco Spalke zu fördern. In ihrem aktuellsten Projekt sammeln die Schüler/innen Plastikdeckel zur Unterstützung der Aktion „Deckel gegen Polio“.

 Polio, auch Kinderlähmung genannt, ist eine gefürchtete Krankheit, die zu Lähmungen und schlimmstenfalls sogar zum Tod führen kann. Im Kampf gegen die Kinderlähmung konnten bereits überzeugende Erfolge errungen werden. Seit 1988 nahm dank massiver Impfkampagnen die Zahl der Erkrankungen von 350.000 pro Jahr auf weniger als 700 Fälle 2011 ab. Nord- und Südamerika wurden 1994 als von Polio befreit erklärt, die Westpazifikregion 2000, Europa 2002. Nur noch in drei Ländern der Erde, Nigeria, Afghanistan und Pakistan, kommt das Virus frei vor und infiziert nach wie vor Kinder. Gegen die Infektionskrankheit kann man sich impfen lassen. Doch nicht jeder kann sich die Impfung leisten. Und so kam der Verein „Deckel drauf“, der von zahlreichen Rotary Clubs unterstützt wird, 2014 auf die Idee, mit Hilfe von gesammelten Plastikdeckeln Impfgelder einzuwerben.

 Plastikdeckel, die sich auf Getränkeflaschen, Milch- oder Saftkartons befinden, sind bares Geld wert. Die Verschlüsse bestehen aus Polyethylen, einem hochwertigen Plastik, das gern von Recyclingunternehmen aufgekauft wird. 500 Deckel mit einem Gewicht von etwa einem Kilogramm entsprechen dem Wert einer Impfdosis gegen Polio.

 Die Schüler/innen der 10Rc der Oberschule Pingel Anton haben sich in der vergangenen Woche etwas genauer über das Thema informiert und nun bei ihren Mitschülern für das Projekt geworben. Die Jugendlichen machten durch ihre Kurzvorträge in den anderen Klassen deutlich, wie einfach es ist, Leben zu retten: „Helft mit, sammelt Deckel, besiegt die Kinderlähmung!“

Die Klasse 10Rc der Oberschule Pingel Anton informiert Mitschüler über das Projekt „Deckel gegen Polio“.
Die Klasse 10Rc der Oberschule Pingel Anton informiert Mitschüler über das Projekt „Deckel gegen Polio“.

31.01.2018

Hainzenberg - Skifahrt der Klassen 8 (Januar 2018)