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News

20.04.2020

Schule hilft mit Schutzvisieren

Produkt aus dem 3D-Drucker geht an den Landkreis Cloppenburg

Cloppenburg (yhö) – Seit Anfang April laufen in der Oberschule Pingel Anton sechs 3D-Drucker auf Hochtouren. Masken, die die Übertragung des Coronavirus erschweren, sind nach wie vor rares Gut. Lehrer Jonas Dellwisch hat sich nach Absprache mit Oberschuldirektor Johannes Bockhorst zum Ziel gesetzt, zu unterstützen und druckt Schutzvisiere mit dem 3D-Drucker. Abnehmer ist der Landkreis Cloppenburg.

Ideengeber war ein Freund von Dellwisch. Schon seit dem letzten Schuljahr hat die Oberschule mit sechs 3D-Druckern einen kleinen Arbeitsplatz für digitale Erfinder eingerichtet. Finanziert wurde dies vom Förderverein und der Schule. Bereits im ersten Halbjahr hat der Lehrer für Physik, Mathematik und Informatik sich mit einem Wahlpflichtkurs Informatik der zehnten Klasse mit den Grundlagen für die Arbeit mit 3D-Druckern beschäftigt und an einem digitalen Zeichenprogramm gearbeitet. Mit Beginn des zweiten Schulhalbjahres konnten die Schülerinnen und Schüler eigene dreidimensionale Modelle entwerfen und an die 3D-Drucker übergeben. Geplant war außerdem ein größeres Projekt.

Nun ist Dellwisch jedoch aus Gründen der Kontaktsperre und des Gesundheitsschutzes allein aktiv und setzt das Maskenprojekt ehrenamtlich in seiner Freizeit um. Nicht nur während der schulfreien Zeit, sondern auch während der offiziellen Osterferien sind so mittlerweile rund 150 Schutzvisiere entstanden. Sie sind denkbar einfach: Das eigentliche Schutzvisier besteht aus einer A4-Folie aus dem Bürobedarf. Mit den 3D-Druckern produziert er die orangefarbenen Halterungen. Das Grundmaterial dafür ist Filament. Der Kunststoff wird erwärmt und aus ganz dünnen Schichten, die übereinander gemalt werden, entstehen schließlich die gewünschten Strukturen.

Die Druckzeit beträgt etwa eineinhalb Stunden pro Maske. Dann müssen noch die Folien für die Befestigung zugeschnitten und angebracht werden. „Ich schaffe derzeit 15 bis 20 pro Tag“, so der 29-Jährige. Auch weil sie so simpel seien, könnten die Schutzvisiere schnell gereinigt und wieder benutzt werden. Die Schutzvisiere gehen an den Landkreis Cloppenburg. Oberschuldirektor Johannes Bockhorst hatte den Kontakt aufgenommen. „Der Landkreis verteilt die Schutzvisiere an verschiedene Stellen“, weiß Bockhorst. Ein erster Schwung sei beispielsweise an die Wertstoffhöfe und Sammelstellen gegangen. Es seit außerdem die Weitergabe an Cloppenburger Pflegeheime angedacht.

Neueste Idee des engagierten Lehrers ist ein Mundschutz. Einen ersten Entwurf hält er schon in den Händen. „Ich feile aber noch daran“, erklärt Jonas Dellwisch. „Wir können schon bald zu unserem eigentlichen Handwerk wieder übergehen“, stellt Bockhorst erfreut fest. „Doch auch dann helfen wir gerne weiter und stellen das Material von der Schule.“

29.02.2020

Rückblick: Tag der offenen Tür an der OBS Pingel Anton

Cloppenburg (yhö) – Viele Besucher lockte der Tag der offenen Tür an der Oberschule Pingel Anton in Cloppenburg am Samstag an. Den zukünftigen Fünftklässlern und ihren Eltern wurde die Vielfalt der Schule vorgestellt. Mit einer Laufkarte konnte der Standort am Galgenmoor erkundet werden, um eine Entscheidung für die Schullaufbahn zu treffen.

„Die gute Beteiligung unserer Schüler zeigt eine hohe Identifikation mit unserer Schule“ freute sich Ansgar Käsehage, der für den Übergang zwischen der Grundschule und der Oberschule Pingel Anton verantwortlich ist. „Die Schüler kommen gerne zu uns.“ Federführend hatte er den Tag der offenen Tür organisiert und bedankte sich schon im Vorfeld bei den vielen helfenden Schülern. Neben den zukünftigen Fünftklässlern fanden ebenfalls viele ehemalige Schüler den Weg zurück in ihre alte Lehrstätte. Gerne unterhielten sie sich mit ihren alten Lehrern über ihre Jobs und Zukunftsplanungen schauten, was sich über die Jahre verändert hatte.

Das vielfältige Schulleben konnte schließlich erleben, wer offenen Auges einen Rundgang durch die Klassenräume machte. Geordnet waren die Flure nach Fachbereichen. Außerdem stellten sich Gruppen, Projekte und AGs aus der Schule vor und gewährten unterschiedliche Einblicke in den Schulalltag. „Es gab Vieles zum Ausprobieren“, wusste Käsehage. „Die Freude und Spannung der Viertklässler waren deutlich zu sehen!“ Interessierte Eltern konnten sich beim Schulleiterteam über die Anmeldung ihrer Kinder sowie deren zukünftigen Stundentafeln informieren.

Einen großen Ansturm erfuhren wie schon in den vergangenen Jahren die Naturwissenschaften, so scharrten sich die Kinder im Physikraum um die von den Lehrkräften aufgebauten Experimentierstationen. Auch im Biologieraum gab es Einiges zu entdecken: Unterschiedliche Geräusche gab es über große „Kopfhörer“ auf’s Ohr, das Skelett und der Körperbau wurden erkundet und auch unter dem Mikroskop gab es so Manches zu sehen. Im Werkraum wurden Papierflieger gebastelt und bei den Textillehrern waren Kreativität und Fingerspitzengefühl gefragt. Zusammenarbeit war beim Sozialtraining ein Muss, Kalligraphie gab es beim Fach Deutsch, Vokabelspielchen mit Spiegelschrift und Videos kamen im Englisch- und Französischraum gut an, magnetische Bausteine, Kopfrechnen oder 221 stellten die Jungen und Mädchen beim Fach Mathematik auf die Probe. Beim Fach Geschichte gab es eine Ausstellung zu Inhalten von Klasse 5 und in Erdkunde forderte ein Quiz über Cloppenburg die Besucher heraus. Die neueste Technik in Form von 3D-Druckern konnte bei den Informatik-Lehrern bewundert werden, aber auch „der Meteorit Cloppenburg“ oder die ersten Versuche, auf Skiern zu stehen, zeigten die Vielfältigkeit der Oberschule Pingel Anton. Auspowern konnten sich die Jungen und Mädchen schließlich bei einem Bewegungsparcours, den die Sportlehrer in der Turnhalle aufgebaut hatten.

Schulleitung und Kollegium kam es beim Tag der offenen Tür auch darauf an, die besonderen Schwerpunkte der Schule sowie ihre Vielfalt vorzustellen. „Es gab gute Gespräche mit den Eltern und auch die Stimmung war gut“, resümierten Organisator Ansgar Käsehage und das Schulleiterteam um Oberschuldirektor Johannes Bockhorst.

Für den Hunger zwischendurch bot das Team für Deutsch als Zweitsprache unterschiedliche Länder-Spezialitäten und in der Mensa konnten die Besucher bei Kaffee und Kuchen auch ein Schwätzchen halten.

19.12.2019

Vorweihnachtliches Volleyballturnier der 9. und 10. Klassen

Wie jedes Jahr kurz vor Weihnachten gab es in der Halle an der Leharstraße spannende Volleyballspiele, mit zum Teil sehr langen und emotionalen Ballwechseln zu bewundern. Auch dieses Jahr traten wieder neun Mannschaften in zwei Gruppen gegeneinander an. Nach der Vorrunde trafen im 1. Halbfinale die Klassen 10Rc und 9Ha und im 2. Halbfinale die Klassen 9Rb und 10Ra aufeinander. Als glückliche, aber verdiente Sieger zogen die Klassen 10Rc und 10Ra ins Finale ein.

Hier wurden dann zwei Gewinnsätze ausgespielt.

Den ersten Satz entschied die 10Ra deutlich mit 16:25 für sich. Den zweiten Satz mussten sie allerdings knapp mit 26:24 der 10Rc überlassen. Der dritte und entscheidende Satz bot dann alles, was ein Herzschlagfinale benötigt … pure Emotionen, Dramatik und viele schöne Ballwechsel. Am Ende ging dieser Satz mit 25:19 wieder an die 10Rc, die damit den Pokal für ihre Klasse, ihren Sportlehrer Herrn Knoll und Herrn Knierim gewann.

Von allen Teilnehmern gab es dafür einen kräftigen Applaus.

 

Das Endergebnis:

 

1. 10Rc
2. 10Ra
3. 9Ha

4. 9Rb                       

5. 10Ha

6. 9Ra                       

7. 9Rc
8. 10Rb                                  

9. 9Hb

18.12.2019

Siebtklässler backen Plätzchen mit den Senioren der Senioren Residenz Alloheim

Cloppenburg (yhö) – Eine einmalige Erfahrung machten 16 Schüler eines Wahlpflichtkurses Hauswirtschaft der Oberschule Pingel Anton. Für die Siebtklässler ging es während der Weihnachtszeit zum Plätzchen backen zur Senioren Residenz Alloheim.

Die Schulküche am Hauptstandort der Oberschule wird zurzeit grunderneuert. Was aber ist die Weihnachtszeit ohne traditionelles Plätzchenbacken? Das dachte sich auch Lehrerin Henrike Weßling-Böske und organisierte kurzerhand den Besuch beim Alloheim.

Aus Mehl, Butter, Zucker, Eiern und Vanillinzucker ist schnell ein Plätzchenteig zubereitet. Von Berührungsängsten ist weder bei den Jugendlichen noch bei den Senioren etwas zu spüren. Mit ihren Schürzen wirken die Siebtklässler geradezu professionell. Schöne Erinnerungen werden bei den Heimbewohnern wach, als sie mit den Jugendlichen den Teig ausrollen. Mit Förmchen werden Sterne, Tannenbäume, Kerzen, Glocken und andere weihnachtliche Motive ausgestochen. Die Teiglinge kommen auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche und werden im Ofen goldgelb gebacken. Schon bald zieht köstlicher Duft durch die Senioren Residenz.

Doch die Plätzchen sind damit noch lange nicht fertig. Nach dem Auskühlen werden sie mit Zuckerguss bestrichen und mit Krokant oder anderen Leckereien bestreut. Ein kurzer Plausch sorgt außerdem für Abwechslung. „Ein rundum gelungener Tag“, freut sich Henrike Weßling-Böske. „Wir kommen auch gerne einfach so mal wieder“, erklären einige Jungen und Mädchen nach getaner Arbeit.

03.12.2019

Vorlesewettbewerb 2019 an der Oberschule Pingel Anton

Auch in diesem Schuljahr nahmen die Schülerinnen und Schüler des 6. Jahrgangs der Oberschule Pingel Anton in Cloppenburg am Vorlesewettbewerb teil. Im Rahmen einer Buchvorstellung trugen die Schülerinnen und Schüler aus ihrem Lieblingsbuch etwas vor.

Nelli Moskvitin (6Rb) las aus ihrem Lieblingsbuch „Der Abenteuerfluss 1“ von Lois Walfrid Johnson vor und wurde Schulsiegerin. Weitere Teilnehmerinnen waren Jannette Bdaciovas, Hatigje Osmanij und Emily Kalwa.

Die Jury wurde vertreten von Frau Grever aus der Buchhandlung Terwelp, Frau Bärlein aus der St. Andreas Bücherei und Frau Dickerhoff von der Grundschule Galgenmoor.

Als Schulsiegerin erhielt Nelli Moskvitin einen Buchpreis im Wert von 10 Euro und wird unsere Schule in der nächsten Wettbewerbsrunde auf Stadtebene vertreten.

Wir wünschen der Finalistin am Vorlesewettbewerb im kommenden Jahr viel Erfolg und weiterhin viel Freude am Lesen.

 

14.10.2019

Dreitägige Bildungsreise nach Auschwitz

Cloppenburg/ Auschwitz (yhö) – Auf eine dreitägige Bildungsreise nach Auschwitz in Polen begaben sich neun Lehrer der Oberschule Pingel Anton sowie zwölf ehemalige Schüler.

Nur etwa 50 Kilometer vom polnischen Krakau entfernt liegt das deutsche nationalsozialistische Konzentrations- und Vernichtungslager Ausschwitz-Birkenau, in dem zu Zeiten des Nationalsozialismus systematisch mehr als 1 Million Menschen – Juden, Sinti und Roma sowie andere von den Nationalsozialisten als minderwertig angesehene Personen - ermordet wurden. Das direkt in der Stadt Auschwitz, heute polnisch Oświęcim, liegende „Stammlager“ beherbergt heute eine Gedenkstätte mit Museum.

Auschwitz steht heute noch für viele Menschen als Synonym für Folter, unermessliches Leiden und Tod. Schon der Name löst Beklemmung aus – jeder hat irgendetwas darüber gelesen, gehört oder gesprochen. Dabei ist es nur eines von Hunderten von Konzentrationslagern, das von den Nazis zwischen 1933 und 1945 betrieben wurde.

Als die Cloppenburger Gruppe in der Nacht im Hotel ankam, war ihr nicht bewusst, dass sie in direkter Nähe des Konzentrationslagers Auschwitz I nächtigte. Erst am nächsten Morgen kam die Erkenntnis: Hautnah dabei, so fühlte es sich an. Bei einer Stadtführung nahm die Gruppe dann schnell zur Kenntnis, dass Oświęcim nicht „nur" Konzentrationslager ist. Eine lebendige Stadt mit rund 40.000 Einwohnern und Jahrhunderte alter Geschichte. Vor der Zeit des Nationalsozialismus war sie geprägt von jüdischem Leben, wie die Gruppe erfuhr. Erschreckend festzustellen war es für die Cloppenburger, welch einen Kontrast die Stadt erlebte: Friedliches, freundschaftliches Zusammenleben, blühend und harmonisch. Doch dann kommen die Nazis und auf einmal ist diese Welt vorbei und die Welt der Vernichtungslager beginnt. Wie schon vor der Zeit der Lager gibt es auch heute noch zumindest eine Synagoge in Oświęcim, die von jüdischen Touristen genutzt wird.

Auf die Stadtführung folgte die Besichtigung des Lagers Auschwitz I. „Von außen hatte ich mir das ganz anders vorgestellt“, war man sich einig. Durch den strahlenden Sonnenschein, den blauen Himmel und die grünen Bäume wirkte es beim ersten Betreten des Lagers fast idyllisch. Bei näherer Besichtigung aber wurde der Schrecken für die Gruppe wieder deutlich. „Durch die Ansammlung der Schuhe wurde für mich der Schrecken besonders deutlich “, hielt Regina Seeger für sich fest. „Individuelle Schuhe, High heels, Sommerschuhe, rote Sandalen, Kinderschuhe, all die Hoffnungen steckten in diesen Schuhen.“ Die Vorstellung sei einfach erschaudernd.

Birkenau, das Lager, das für systematische Vernichtung stand, war der Hauptprogrammpunkt am kommenden Tag. Eine Weite, Nebel, Wind und das riesige Gelände brachten eine beklemmende Stimmung mit sich. Doch erst durch das Ablaufen wurden die Weite und Größe des Vernichtungslagers für die Cloppenburger deutlich. Der Rundgang vorbei an Lagerbaracken, Überresten gesprengter Gaskammern und Mahnmalen, die daran erinnern, dass direkt neben den Gaskammern die Asche der Opfer in Massengräber geschüttet wurde, war mehr als bedrückend. „Die über dem Himmel ragenden Schornsteinreste der Baracken sind wie ein Fingerzeig, ein Mahnmal“, stellten die Lehrer fest. „Es ist das krasseste, was ich je erlebt habe“, hieß es aus den Mündern der ehemaligen Schüler. „Ich hab Gänsehaut.“ Vier Stunden war die Gruppe durch die Gegend gelaufen, die ehemaligen Schüler aber hatten sich nicht einmal beschwert, so bewegt waren sie. Empörung empfanden die Jugendlichen als sie sahen, dass Besucher sich in Wänden der Baracken verewigt hatten: „Bevor man sich hier nicht respektvoll benimmt, kann man besser zu Hause bleiben!“

„Auch wenn man meint, viel über die Zeit zu wissen, bringen die Eindrücke vor Ort eine ganz andere Tiefe,“ fasste die Gruppe ihre Bildungsreise abschließend zusammen. „Der Besuch gibt einfach ganz neue Eindrücke.“

02.10.2019

Projekttage an der OBS Pingel Anton: „Sportunterricht mal anders“

Cloppenburg (yhö) – Groovige Musik schallt durch die Halle, rhythmische Bewegungen sind zu sehen, auf der anderen Seite schmettert ein Ball über das Netz und Einräder werden konzentriert balanciert: Drei Tage standen für die siebten Klassen der Oberschule Pingel Anton ganz im Zeichen des Sports und der Bewegung.

Insgesamt aus acht Projekten konnten die Jungen und Mädchen wählen, angeboten von Lehrern der Oberschule sowie außerschulischen Partnern. Die Bandbreite reichte über Reiten, Volleyball/ Einrad, Golf, Fitness, Fahrradfahren, Tanzen bis hin zur Selbstverteidigung und Angeln. Angepasst an die unterschiedlichen Lern- und Lebensbiographien der Jungen und Mädchen konnten die angebotenen Projekte nicht unterschiedlicher sein. Den Abschluss bildete am dritten Tag ein Indian-Dutch-Turnier.

„Die Jugendlichen waren begeistert von der anderen Art des Unterrichts“, fasste Christian Knoll, Fachkonferenzleiter Sport, die Projekttage zusammen. Der Aufwand habe sich gelohnt. Auch die außerschulischen Partner hätten eine positive Resonanz gezogen.

Tiger Woods waren die Jungen und Mädchen am Ende zwar nicht, aber nach einer kurzen Schlägerkunde, lernten sie die wichtigsten Golfbegriffe und dann ging es auf’s Grün: Abschlag und putten üben hieß es dort, bevor in Kleingruppen ein 9-Loch-Turnier gespielt wurde.

„Wir waren in der Reithalle und durften die Pferde striegeln und dann reiten“, freuten sich ein paar Mädchen, die zunächst noch Respekt vor den großen Tieren hatten. „Wir durften auch voltigieren, da macht man Übungen auf dem Pferd“, erklärten sie nicht ohne Stolz. Auch die Lehrerin habe das Voltigieren ausprobiert.

Lag anfangs das Ziel noch außer Reichweite, lief es beim Einradfahren für die Jungen und Mädchen am Ende reibungslos. „Die Gruppen waren sehr diszipliniert“, gab Lehrerin Natalie Hinxlage ihr Feedback. „Sie alle hatten Freude an dem Sport.“ Auch das Volleyballspiel sei nicht zu kurz gekommen. Die Jungen und Mädchen wurden unterstützt von einer mazedonischen Nationalspielerin, die beim Technik- und Taktiktraining die besten Kniffe verriet.

Beim Fitness konnten die Jungen und Mädchen von zwei ehemaligen Schülern der Oberschule begleitet werden. In zwei Gruppen eingeteilt lernten die Jugendlichen Zumba, Workouts, einen Geräte-Zirkel und Gewichte kennen und durften anschließend nach ihren eigenen Neigungen sporteln. „Am Ende waren sie alle ausgepowert und zufrieden“, stelle die begleitende Lehrkraft Kerstin Hönig fest. Zum Abschluss hätte es sogar noch kleine Geschenktütchen gegeben.

Unterstützung beim Angeln gab es vom Friesoyther Angelverein. „Es ist nicht selbstverständlich, dass ein Angelverein ein Projekt dieser Art so unterstützt“, wusste Lehrer Philipp Kockmeyer, der selbst passionierter Angler ist. „Wir haben einige Fische fangen können“, erzählten die Schüler. „Kleine Rotaugen, aber auch ein paar Barsche waren dabei.“

Umdisponieren musste die Fahrrad-Gruppe: Aufgrund der schlechten Witterungsverhältnisse wurde der Vormittag in der Sporthalle verbracht, aber auch die dort angebotenen Spiele wurden von den Schülern gut angenommen und bereiteten viel Spaß.

„Der große Aufwand für die Projekttage hat sich gelohnt“, fasste Schulleiter Johannes Bockhorst nach den drei Projekttagen zusammen. „Die Schüler werden später von genau solchen Tagen erzählen.“

 

02.10.2019

Indian Dutch – Turnier 2019/2020

Zum Abschluss der Projekttage veranstalteten wir in diesem Schuljahr das Indian Dutch - Turnier für die 6. und 7. Klassen. Nach der Vorbereitung in den jeweiligen Sportstunden wurden bei spannenden und temporeichen Spielen die Sieger in zwei Gruppen ausgespielt und dann spielten die Platzierten der 1. Gruppe gegen die Platzierten der Gruppe 2. Dabei ist es gerade für die Sechstklässler ein großer Ansporn, ihren älteren Konkurrenten Paroli zu bieten.
Das Turnier ist jedes Mal ein besonderes Highlight für unsere Schülerinnen und Schüler und so sind alle mit unglaublich viel Spaß und Engagement bei der Sache.

Beim diesjährigen Turnier am 02. Oktober heißt die Siegerklasse 7Hb. Im großen Endspiel setzte die Klasse sich gegen die 7Ra durch und gewann am Ende verdient mit 2:0. Frau Lübken und Frau Weßling-Böske waren MEGA stolz auf IHRE Klasse!!!

 

Hier die Endergebnisse:

 

Gesamtsieger: Klasse 7Hb

 

Die weiteren Platzierungen:

 

2. 7Ra

3. 7Rb

4. 6Hb

5. 6Ha

6. 7Ha

7. 6Ra

8. 7Rc

9. 6R

25.09.2019

„Ein Hörspiel ist wie Sehen mit den Ohren“                            - Hörspiel-Workshop des NDR an der Oberschule Pingel Anton

Cloppenburg (yhö) - Einen ungewöhnlichen Unterrichtsvormittag mit Mikrofon und Manuskriptzetteln haben zwei neunte Klassen der Oberschule Pingel Anton erlebt. Eine Regisseurin und ein Tontechniker von NDR-Kultur waren zu Gast und nahmen mit den Schülern eine Fünf-Minuten-Sequenz der Geschichte „Watchdog“ nach der Erzählung von Sabine Stein auf.

„Texte hören statt zu lesen? Das ist sicher eine gute Hilfe für Analphabeten oder Menschen mit einer Sehbehinderung, aber für uns?“ war die kritische Einschätzung eines Schülers zu Beginn der Unterrichtseinheit. Bald erkannten die Schüler allerdings, dass ein Hörspiel mehr ist als das Vorlesen eines Textes. Erst lebendige Dialoge, passende Musik und Geräusche machen das Geschehen so anschaulich, als würde man es „mit den Ohren sehen“, wie eine Schülerin erstaunt feststellte. Bei ersten eigenen Aufnahmen einer Hörspielszene im Deutschunterricht machten die Schüler dann die Erfahrung, wie schwierig es ist, ihr theoretisches Wissen tatsächlich umzusetzen. Deshalb freuten sich alle auf die Arbeit mit den Hörspiel-Profis des NDR.

Nach ersten Aufwärm- und Sprechübungen, die die Schüler einige Überwindung kosteten, wurden einzelne Sprechtexte aufgenommen. Während es bei der Aufnahme der verschiedenen Dialoge im Raum mucksmäuschen still sein musste, war bei den Aufnahmen im Klassenraum und auf dem Schulgelände das Gegenteil gefragt: Gesprochen wurde nicht, dafür atmosphärischer Hintergrund wie Schritte und Lachen, Musik, Pausentrubel für einen stimmigen Hintergrund aufgenommen. Beide Tonspuren wurden später übereinander gelegt. Am Ende waren die Schüler überrascht und sichtlich stolz auf ihr erstelltes Hörspiel.

04.07.2019

102 Jugendliche bekamen ihr Abschlusszeugnis an der Oberschule Pingel Anton überreicht

Cloppenburg (yhö) – Die Oberschule Pingel Anton hat am Donnerstag 102 Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgängen neun und zehn entlassen. Ein ökumenischer Gottesdienst mit dem Schwerpunktthema Umwelt und Fridays for Future in der evangelischen Kirche in Cloppenburg eröffnete die Feierlichkeiten. Mittelpunkt war dabei nicht zuletzt das Lied „Deine Schuld“ von den Ärzten. Die anschließende Zeugnisübergabe fand in einem feierlichen Festakt, der von der Schulband und einem Rap einiger Lehrer musikalisch umrahmt wurde, in der schuleigenen Mensa statt. Im Anschluss daran füllten die Schülerinnen und Schüler eine Zeitkapsel mit ihren Wünschen und Träumen.

Den erweiterten Sekundarabschluss I und damit die Berechtigung das Gymnasium zu besuchen, erreichten insgesamt 34 Jugendliche, 44 Jugendliche schafften den Sekundarabschluss I Realschule, sieben Mal wurde der Sekundarabschluss Hauptschule vergeben und 17 Jungen und Mädchen erhielten den Hauptschulabschluss.

Oberschuldirektor Johannes Bockhorst sprach von einem „guten Jahrgang“ und verwies zunächst auf die ursprüngliche Bedeutung aus dem Bereich der Winzerei: „Je besser die Pflanze ist, desto besser sind die Früchte und somit dann auch der daraus gewonnene Wein.“ Sehe man die Abschlussschüler als Ergebnis hervorragender Weintrauben, müssen die Pflanzen – Familien und Eltern der Schüler – hervorragend sein. Wichtig sei beim Weinanbau darüber hinaus die sehr gute und intensive Pflege. „Einen erheblichen Anteil an eurem guten Gelingen haben neben euren Eltern auch die Lehrkräfte, die euch in den letzten Jahren zur Blüte und vollen Frucht gebracht haben“, stellte Bockhorst fest. Aber auch die äußeren Umstände seien entscheidend und da habe scheinbar alles gestimmt. „Ihr seid aber noch keinesfalls am Ende eurer Entwicklung“, machte der Oberschuldirektor deutlich. „Ihr sollt jetzt in die Welt hinausgehen und eure Fähigkeiten und Fertigkeiten weiter entfalten und umsetzen, denn euch steht die Welt offen, so wie noch keinen Generationen davor.“ Lobend stellte Johannes Bockhorst zudem heraus, dass in diesem Jahr auf ein Ritual verzichtet werde: In Zeiten des Nachdenkens über unsere „Umweltsünden“ werden wir auf die Plastikmüllverschwendung steigender Luftballons verzichten und eine „Zeitkapsel“ mit Wünschen und Träumen der Schülerinnen und Schüler füllen. Der Klimawandel werde den Schülern in Verbindung mit dem Jahr ihres Abschlusses – das Jahr 2019 -  in Erinnerung bleiben, vielleicht werde das Jahr 2019 irgendwann für die Umweltpolitik das, was das Jahr 1989 für die Politik war. Als „alter und gleich ehemaliger Schulleiter“ rief Bockhorst die Abschlussschüler am Ende seiner Rede auf: Mischt euch ein! Kümmert euch! Macht euch schlau! Seid kritisch und sagt eure Meinung!

Bürgermeister Wolfgang Wiese verwies in seiner Rede auf ein Zitat von Benjamin Britten: „Lernen ist wie Rudern gegen den Strom. Hört man damit auf, treibt man zurück.“ Man lerne für das Leben, so Wiese, und man müsse sich Herausforderungen stellen. „Was man erreicht hat, kann einem niemand mehr nehmen“, machte Cloppenburgs Bürgermeister deutlich. „Ihr habt jetzt die Wahl, denn das Rüstzeug dafür habt ihr!“ Die Abschlussschüler würden nun neue Herausforderungen mit ihrem Rüstzeug meistern. Elternvertreterin Elke Oltmann sprach von kleinen und großen Erlebnissen, die hinter den Abschlussschülern lägen. Schule sei für jeden anders gewesen. „Ihr werdet nun neue Wege einschlagen“, wusste Oltmann. „Wege mit unterschiedlichen Wünschen, Hoffnungen, aber auch Ängsten, aber die Lehrer haben euch für das, was kommt, fit gemacht!“ Abschließend wünschte Oltmann den Jugendlichen, dass sie ihre Ziele richtig gesetzt haben: „Habt aber auch den Mut, Ziele zu überdenken und zu ändern, wenn sie sich als falsch herausgestellt haben!“

„Besonders das letzte Jahr hatte es in sich und so sind wir Schüler froh, die Klassenarbeiten, Referate und natürlich die Abschlussprüfungen hinter uns zu haben und einmal durchatmen zu können“, fasste Schülersprecher Dlofan Kasim die Gedanken seiner Mitschüler zusammen. An diesem besonderen Tag feiere man nicht nur einen vollendeten Lebensabschnitt, sondern beginne auch bald einen neuen. „Es wird sich Einiges für uns verändern und so langsam müssen wir lernen, unsere eigenen Entscheidungen zu treffen und Verantwortung für unser Leben zu übernehmen“, machte der Abschlussschüler deutlich. Ein Dank galt außerdem den Lehrern und Eltern für ihre Ausdauer, Kraft und Energie, die sie aufbrachten. „Letztendlich werden wir Ihre Mühen vermutlich erst dann richtig nachvollziehen können, wenn wir selber schulpflichtige Kinder haben, aber die gemeinsamen Schuljahre bleiben als wertvolle Erinnerungen zurück“, schloss Kasim seine Rede.

Gute Wünsche gaben die Vertreterinnen der neunten Klassen, Alisa Popp und Emily Paskow, mit auf den Weg: „Viele von euch Abschlussschülern haben uns Neuntklässler unterstützt und uns lustige Momente geschenkt. Wir wünschen euch jetzt nur das Beste und wenn es mal nicht so läuft wie ihr es euch wünscht, solltet ihr nicht aufgeben, sondern weiter machen und immer nach vorne sehen!“

Als Jahrgangsbeste wurden bei der Zeugnisübergabe Karina Morev (10Ha), Alina Siemer (10Ra), Aylin Varal (10Rb) sowie Khodadad Morid (10Rc) ausgezeichnet. Darüber hinaus wurde Aline Siemer der MT-Ehrenpreis für besonderes Engagement überreicht.

Den krönenden Abschluss eines gelungenen Tages bildete am Abend der gemeinsame Abschlussball im Haus Maria Rast in Bethen.

Als Jahrgangsbeste bei der Zeugnisübergabe ehrte Johannes Bockhorst (von links): Aline Siemer, Karina Morev, Aylin Varal und Khodadad Morid. Den MT-Ehrenpreis erhielt Alina SIemer.

Einen Rap hatte Lehrerin Anne Knabe-Spils (links) verfasst und trug diesen mit Unterstützung einiger Kollegen im Anschluss an die Zeugnisvergabe vor. 

 

Fotos: Yvonne Högemann

 

28.06.2019

Klassenfahrt der 6. Haupt-und Realschulklassen nach Jever

Vom 24.06.2019 bis zum 28.06.2019 fuhren die 6. Klassen nach Jever. Das Programm der Klassenfahrt war vielfältig: Die Schülerinnen und Schüler erforschten nach einer Stadtführung durch Herrn Boyks  im Rahmen einer Stadtralley die Altstadt Jevers. Eine Besichtigung des Schlosses in Begleitung der Fräulein Maria durfte nicht fehlen. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren dabei alles Wissenswerte rund um die alten Zeiten.

Zudem gab es einen Tagesausflug nach Wilhelmshaven zum UNESCO Weltnaturerbe Wattenmeer Besucherzentrum (inklusive Wattbegehung).

Anschließend durften die Schülerinnen und Schüler zum Bummeln in die Stadt. Des Weiteren stand auch der Besuch des interaktiven Mitmachmuseums Phänomania auf dem Programm. Da das Wetter mitspielte, wurde auch das Freizeitbad aufgesucht. Der Abschluss der Klassenfahrt bestand aus einer Spaßralley und einer Showeinlage am letzen Abend.

23.02.2019

Tag der offenen Tür an der Oberschule Pingel Anton

Cloppenburg (yhö) – Viele Besucher lockte der Tag der offenen Tür an der Oberschule Pingel Anton in Cloppenburg am Samstag an. Den zukünftigen Fünftklässlern und ihren Eltern bot sich die ideale Gelegenheit, den Standort am Galgenmoor kennen zu lernen und eine Entscheidung für die Schullaufbahn zu treffen.

„Wir wollen Ihnen die Schulrealität unserer Schule vorstellen“, erklärte Oberschuldirektor Johannes Bockhorst bei seiner kurzen Begrüßung. „Was ist das für eine Schule, was machen die für einen Unterricht, welche neuen Fächer gibt es? Heute geht es um den Alltag an unserer Schule.“ Über ein buntes Bild an Schülern freute sich Ansgar Käsehage, der für den Übergang zwischen der Grundschule und der Oberschule Pingel Anton verantwortlich ist. Federführend hatte er den Tag der offenen Tür organisiert und bedankte sich schon im Vorfeld bei den vielen helfenden Schülern, die ebenfalls durch die Räumlichkeiten schwirrten.

Das vielfältige Schulleben konnte schließlich erleben, wer offenen Auges einen Rundgang durch die Klassenräume machte. Außerdem stellten sich Gruppen, Projekte und AGs aus der Schule vor und gewährten unterschiedliche Einblicke in den Schulalltag. Interessierte Eltern konnten sich beim Schulleiterteam über die Anmeldung ihrer Kinder sowie deren zukünftigen Stundentafeln informieren, während die künftigen Schüler weitaus mehr Interesse an den Aktionen und Versuchen in den Fachräumen zeigten.

Einen großen Ansturm erfuhren wie schon in den vergangenen Jahren die Naturwissenschaften, so scharrten sich die Kinder im Physikraum um die von den Lehrkräften aufgebauten Experimentierstationen. Auch im Biologieraum gab es Einiges zu entdecken: Unterschiedliche Geräusche gab es über große „Kopfhörer“ auf’s Ohr, das Skelett und der Körperbau wurden erkundet und unter dem Mikroskop gab es so Manches zu sehen. Im Werkraum wurden Papierflieger gebastelt und bei den Textillehrern waren Kreativität und Fingerspitzengefühl bei einem Kreativparcours gefragt. Zusammenarbeit war beim Sozialtraining ein Muss, Kalligraphie gab es beim Fach Deutsch, Memory und „Who wants to be a millionaire?“ kamen im Englischraum gut an, mathematische Körper, Kopfrechnen beim Endloshüpfer oder 221 stellten die Jungen und Mädchen beim Fach Mathematik auf die Probe, während im Französischraum die Geschmacksnerven gefordert waren. Beim Fach Geschichte gab es ein Planspiel zum Thema „Stadt im Mittelalter“ und in Erdkunde forderte ein Quiz die Besucher heraus. Die neueste Technik in Form von 3D-Druckern konnte bei den Informatik-Lehrern bewundert werden, aber auch „der Meteorit Cloppenburg“ oder die ersten Versuche, auf Skiern zu stehen, zeigten die Vielfältigkeit der Oberschule Pingel Anton. Auspowern konnten sich die Jungen und Mädchen schließlich bei einem Bewegungsparcours, den die Sportlehrer in der Turnhalle aufgebaut hatte.

Schulleitung und Kollegium kam es beim Tag der offenen Tür auch darauf an, die besonderen Schwerpunkte der Schule darzustellen: Sozialarbeit und Berufsorientierungsmaßnahmen, betriebliche Kooperationen, praxisorientierte Unterrichtskonzeption, kulturelle Kompetenz durch Projekte unterschiedlicher Art oder Inklusion und Förderunterricht sind nur wenige Beispiele aus dem umfangreichen Programm der Oberschule.

Für den Hunger zwischendurch bot das Team für Deutsch als Zweitsprache unterschiedliche Länder-Spezialitäten und in der Mensa konnten die Besucher bei Kaffee und Kuchen auch ein Schwätzchen halten.

 

14.02.2019

Indian Dutch – Turnier 2019

Nach den Halbjahreszeugnissen veranstalteten wir auch in diesem Jahr wieder ein Indian Dutch - Turnier für die 7. und 8. Klassen. Nach der Vorbereitung in den jeweiligen Sportstunden, wurden bei spannenden und actionreichen Spielen die Sieger beider Jahrgänge ermittelt und zum Abschluss des Turniers kam es noch zum Duell der jeweiligen Gewinner beider Jahrgangsstufen. Dabei ist es gerade für die Siebtklässler ein großer Ansporn, ihren älteren Konkurrenten Paroli zu bieten (was ihnen dieses Jahr zum ersten Mal tatsächlich gelang).
Das Turnier ist jedes Mal ein besonderes Highlight für unsere Schülerinnen und Schüler und so sind alle mit unglaublich viel Spaß und Engagement bei der Sache.

Beim diesjährigen Turnier am 14. Februar ist der Sieger des Turniers des 7. Jahrganges auch gleichzeitig Schulgesamtsieger 2019. Im großen Endspiel setzte sich nämlich die 7Hb als Sieger des 7. Jahrganges gegen die 8Ha – Sieger des 8. Jahrganges – durch und gewann am Ende verdient mit 2:0.

 

Herr Meyer und Herr Lübbe waren MEGA stolz auf IHRE Klasse!!!

 

 

Hier die Endergebnisse:

 

Platz 1 Jahrgang 7: 7Hb                                                Platz 1 Jahrgang 8: 8Ha

                                  

Gesamtsieger: Klasse 7Hb

 

Die weiteren Platzierungen:

 

3. 7Ha

4. 8Ra

5. 8Rb

6. 7Rb

7. 8Rc

8. 7Ra

9. 8Hb

27.01.2019

Hainzenberg - Skifahrt der Klassen 8 (Januar 2019)

Cloppenburg/ Hainzenberg (yhö) Jede Menge Schnee-Spaß hatten letzte Woche insgesamt 59 Schüler der Oberschule Pingel Anton aus Cloppenburg. Sie kehrten dem lauen Januar in Niedersachsen für acht Tage den Rücken zu und tauschten die Turnschuhe mit der Skiausrüstung. Zusammen mit ihren sieben Begleitpersonen stiegen die Achtklässler freitags abends in den Reisebus und wachten am Samstagmorgen in Hainzenberg inmitten einer weißen Berglandschaft, dem herrlichen Zillertal in Tirol mit dem „Gerlosstein“, wieder auf.

Im Skigebiet rund um den Gerlosstein erwartete sie ein abwechslungsreiches Programm, zu dem jeden Tag vier bis fünf Stunden Skifahren, aber auch Schneeballschlachten oder Snowtubing auf einer eigens dafür präparierten Bahn mit ca. 200 Metern gehörten. Noch etwas verschlafen stiegen die Schüler der Oberschule Pingel Anton aus dem Bus. Ab zum Ski-Verleih und dann in die Gondel, die sie hinauf zu ihrem Quartier, dem Berghotel Gerlosstein, trug. Auf 1650 Meter war die Müdigkeit durch die klare Höhenluft wie verflogen und nach dem Kofferauspacken stürmten die Teenager direkt in die weiße Schneelandschaft.

Schwer beeindruckt waren die „Flachlandtiroler“ besonders in den ersten Tagen von der Höhe der Berge und dem Schnee. Während der achttägigen Tour wurde in Kleingruppen intensiv gearbeitet, sodass schon nach kurzer Zeit so mancher Anfänger elegant die Pisten hinunter wedelte. Nicht zuletzt war dieser Lernfortschritt auch auf die tollen äußeren Bedingungen zurückzuführen: Bei strahlendem Sonnenschein und toll präparierten Pisten lernt es sich besonders gut. Aber unter den Schülern gab es auch einige echte „Cracks“, die zuvor schon mit ihren Familien im Skiurlaub üben konnten und deshalb wie die Pistenblitze über die weiße Schneedecke flogen. Auch in den Genuss der Talabfahrt kam ein Teil der Gruppe.

Die achttägige Schul-Skifahrt hat Tradition. Seit 15 Jahren wird sie den Achtklässlern der Oberschule Pingel Anton angeboten. Früher ging es nach Tulfes in Tirol mit dem „Glungezer“, seit drei Jahren nun aus organisatorischen Gründen nach Hainzenberg. So kamen am Samstagmorgen in Cloppenburg ausgepowerte, aber glückliche Schüler wieder nach Hause.

Bis hoch auf den Gerlosstein führte es einige Schülerinnen und Schüler der Oberschule Pingel Anton.
Bis hoch auf den Gerlosstein führte es einige Schülerinnen und Schüler der Oberschule Pingel Anton.

17.01.2019

Besuch der Elbphilharmonie in Hamburg

Cloppenburg/ Hamburg (yhö) – Ihren Klassenraum tauschten 60 Schüler der Oberschule Pingel Anton gegen die Elbphilharmonie in Hamburg ein. Schon bei der Anfahrt war für die Jungen und Mädchen sowie ihre fünf Lehrpersonen das imposante Bauwerk, das von der Sonne angestrahlt wurde und die Speicherstadt überragte, von Weitem zu sehen.

„Die Elbphilharmonie habe ich mir ganz anders vorgestellt und war sehr überrascht, wie riesig die Rolltreppe ist, auf der man ins Innere fährt“, imponierte schon der Weg zur Plaza viele der Oberschüler. Im großen Konzertsaal spielte schließlich das Elbphilharmonie Orchester unter dem Motto „NDR Konzert statt Schule“ Auszüge aus verschiedenen Werken des russischen Komponisten Schostakowitsch. In der Zwischenmoderation erfuhren die Schüler einiges über das Leben von Schostakowitsch in der Stalin-Diktatur. „Ich war überrascht, dass sich das Leben des Komponisten so auf seine Musik ausgewirkt hat“, äußerten sich einige Schüler, die eigentlich in dem Alter wenig klassische Musik hören. Dennoch waren die Jugendlichen sehr begeistert. Darüber hinaus gab es Informationen darüber, wie die Stücke gespielt wurden, welche Instrumente zuerst einsetzten und warum die gleichen Noten langsam oder schneller gespielt werden. Die Jugendlichen wurden auch aufgefordert, dem Dirigenten zu helfen, Musikstücke mit Instrumentengruppen ihrer Wahl spielen zu lassen.

Ein besonderes Highlight gab es für vier der 60 angereisten Schüler. „Wir saßen mitten im Orchester und die Akustik war einfach heftig“, waren die vier sich einig.

13.12.2018

Volleyballturnier 2018 der Oberschule Pingel Anton

Vorweihnachtliches Volleyballturnier der 9. und 10. Klassen.

Cloppenburg. Wie jedes Jahr kurz vor Weihnachten gab es in der Halle an der Leharstraße spannende Volleyballspiele, mit zum Teil sehr langen und emotionalen Ballwechseln zu bewundern. Insgesamt traten dieses Jahr wieder neun Mannschaften in zwei Gruppen gegeneinander an. Nach der Vorrunde trafen im 1. Halbfinale die Klassen 10Ra und 9Ha und im 2. Halbfinale die Klassen 10Ha und 9Ra aufeinander. Als glückliche, aber verdiente Sieger zogen die Klassen 10Ra und 9Ra ins Finale ein.

Hier wurden dann zwei Gewinnsätze ausgespielt.

Den ersten Satz entschied die 9Ra knapp mit 25:21 für sich. Den zweiten Satz mussten sie allerdings deutlich mit 25:15 der 10Ra überlassen. Der dritte und entscheidende Satz bot dann alles, was ein Herzschlagfinale benötigt … pure Emotionen, Dramatik und viele schöne Ballwechsel. Am Ende ging dieser Satz mit 25:23 an die 10Ra, die damit den Pokal für ihre Klasse, ihren Sportlehrer Herrn Knoll und Herrn Friese gewann.

 

Von allen Teilnehmern gab es dafür einen großen Applaus.

21.11.2018

Bodo Gideon Riethmüller hielt einen Vortrag zum Thema "Antisemitismus und Jüdisches Leben heute“

Am 07.11.2018 besucht die Klasse 10Ha einen Vortrag am Clemens-August-Gymnasium von Bodo Gideon Riethmüller aus der jüdischen Gemeinde Oldenburg zu dem Thema „Jüdisches Leben und Antisemitismus heute“. Die derzeit leider wieder sehr aktuelle Thematik des Antisemitismus wurde im Vorfeld im Rahmen des Geschichtsunterrichts anhand von Beispielen aus der deutschen Rapszene behandelt.

 

Die Schülerin Pervin Ari berichtet wie folgt:

 

„Mit den 10. und 11. Klassen vom Clemens-August-Gymnasium besuchten wir am 07.11.2018 einen Vortrag des Juden Bodo Gideon Riethmüller. Am Anfang fing er an, über sich und seine Religion zu reden. Es ging um die typischen Essgewohnheiten der Juden, die sogenannten Jüdischen Speisegesetze, die Beschneidung sowie die Synagoge und ihre Ausstattung. Er erzählte dabei über die Menora, den siebenarmigen Leuchter, und die Bima. Auf der Bima wird während des jüdischen Gottesdienstes die Tora platziert, welche vorgelesen wird. Bima und Toraschrein werden als liturgisch-funktionales Zentrum des jüdischen Gottesdienstes bezeichnet. Außerdem erzählte Herr Riethmüller davon, dass Juden zwar in die Gesellschaft integriert sein wollen, aber innerhalb ihrer Religion unter sich bleiben wollen. Die jüdische Gemeinde ist für jeden frei zugänglich. Bei Unsicherheiten und Fragen kann man sich stets an den Rabbi wenden. Er hat sehr lange die Tora und den Talmud studiert.

Mir hat das Gespräch mit dem Mann durchaus geholfen, die jüdische Religion ein Stück weit besser zu verstehen.“

 

28.9.2018

Projekttage an der OBS Pingel Anton: „Regionalgeschichte/ 60 Jahre Pingel Anton“

Cloppenburg (yhö) – Drei erlebnisreiche Projekttage unter dem Motto „Regionalgeschichte / 60 Jahre Pingel Anton“ endeten für rund 100 Schüler des Jahrgangs 7 der Oberschule Pingel Anton am letzten Schultag vor den Ferien mit einer interessanten Ausstellung.

Lange überlegen musste die Schulleitung der Oberschule Pingel Anton nicht als es an die Themenfindung für die jährlich in Jahrgang 7 stattfindenden Projekttage ging. Ein 60-jähriges Jubiläum feiere man nur einmal im Leben und biete sich deshalb in diesem Schuljahr an.

Aus insgesamt fünf Projekten konnten die Jungen und Mädchen wählen: Unter dem Schlagwort „Schüler früher und heute – Befragung“ verbarg sich die Gestaltung eines Fragebogens für ehemalige Schüler, um im Anschluss daran Interviews mit einigen ehemaligen Schülern der Oberschule Pingel Anton zu führen. Wie sich Schule in den sechs Jahrzehnten verändert hat, war für die Siebtklässler eine interessante Erfahrung. Kreativ werden konnten vor allem die Mädchen im Projekt „Schultaschen gestalten“, in dem mit Hilfe von verschiedenen Techniken wie Lavendelöldruck, Drucken mit Textilfarbe oder auch durch Bemalen oder Besticken Baumwolltaschen und Stoffbeutel passend zum Motto gestaltet worden sind. Im Projekt „Zeitkapsel“ mussten sich die Jugendlichen überlegen, was sie sinnvoller Weise für nachfolgende Generationen bewahren oder dokumentieren wollten. So landeten am Ende beispielsweise eine aktuelle Tageszeitung, ein paar Sneaker, ein Cap, eine Liste mit Jugendwörtern oder auch ein Foto der Projektgruppe in der Zeitkapsel, die auf dem Schulgelände vergraben wurde. Schul- und Alltagsleben in den 50er und 60er Jahren nachzuerleben war für die Projektgruppe „Das Leben vor 60 Jahren“ eine spannende und einmalige Erfahrung. Neben dem Kennenlernen der damaligen Kleidung, probierten die Jungen und Mädchen Kochrezepte aus, spielten Schulsituationen nach und erlernten das Schreiben mit Feder und Tinte. „Die Geschichte unserer Schule“ lautete der Titel des fünften Projektes, das sich am Freitag mit einer Ausstellung auf Stellwänden und Wandtafeln präsentierte und die 60 Jahre Pingel Anton aufgeteilt in große Themenbereiche eindrucksvoll wiedergab.

„Die Schüler waren an den drei Tagen rundum zufrieden und hatten sehr viel Spaß in ihren Projektgruppen“, konnte die zweite Oberschulkonrektorin Wiebke Prüllage zufrieden feststellen. Auch Oberschuldirektor Johannes Bockhorst staunte nicht schlecht über die gelungene Ausstellung, die aus den Projekttagen hervorging.

18.9.2018

Schüler der Oberschule Pingel Anton besuchten die Gedenkstätte des Konzentrationslagers Bergen-Belsen

Cloppenburg/ Bergen-Belsen (yhö) – Im Rahmen des Geschichtsunterrichtes besuchten die vier zehnten Klassen der Oberschule Pingel Anton die Gedenkstätte des Konzentrationslagers Bergen-Belsen.

Wer erwartet hatte, dass dort große Teile des Lagers noch stehen oder rekonstruiert wurden, der musste aber enttäuscht sein. Das im Jahr 2007 eröffnete Dokumentationszentrum enthält eine Dauerausstellung, einen Buchladen, eine Bibliothek und ein Museumscafé. Auf dem angrenzenden Gelände des ehemaligen Lagers wurden nach dem Krieg alte Bauten beseitigt, sodass heute nur Reste von Fundamenten erhalten sind. Das Lagergelände selber ist ein Friedhof mit zahlreichen Gräbern und Mahnmalen.

Die rund 100 Schüler der Oberschule Pingel Anton und ihre vier Lehrkräfte besichtigten zunächst das Gelände, sichteten daraufhin umfassend die Ausstellung und sprachen abschließend in einem Eisenbahnwaggon aus der Zeit des Nationalsozialismus über die Transporte und die Bedingungen, unter denen die Häftlinge nach Bergen-Belsen transportiert wurden. „Die Enge konnte in dem Wagon sehr gut nachempfunden werden“, erklärt Lehrerin Mareke Seegers. „Hier waren die Schüler sichtlich betroffen!“

Die Schüler hätten in der Ausstellung selber Rechercheaufträge zu Überlebenden des Konzentrationslagers bearbeitet und sich mit einem selbst gewählten Bild, Text oder Ähnlichem aus der Ausstellung auseinander gesetzt. Hier seien gute Gespräche entstanden, so hielt eine Schülerin abschließend fest: „Auch wenn ich selbst nichts mit diesen Gräueltaten zu tun hatte, will ich Verantwortung dafür übernehmen, dass so etwas nie wieder passiert!“ Sie war außerdem der Meinung, dass alle Jugendlichen ihres Alters verpflichtend zu der Gedenkstätte kommen sollten, denn auch wenn im Unterricht darüber gesprochen werde sowie Filme und Dokumentationen geschaut würden, sei man in Bergen-Belsen viel betroffener und könne sich in die Situation hinein versetzen. „Ich habe manchmal Angst, dass immer mehr Menschen anfangen, die Vergangenheit zu vergessen und dass sich so etwas wiederholt, wenn sich die Politik immer weiter nach rechts bewegt“, fasste ein weiterer Schüler seine Ängste zusammen. „Die Menschen müssen verstehen, dass wir alle gleich viel wert sind und die gleichen Rechte haben.“

Der Besuch der Gedenkstätte des Konzentrationslagers Bergen-Belsen hat die Schülerinnen und Schüler der Oberschule Pingel Anton sehr beeindruckt und manch einem eine neue Sichtweise mit auf den Weg gegeben: „Wenn ich diese Bilder hier sehe, bin ich dankbar für alles, was wir heute haben und dass dies hier ein Ende hat.“

Linkes Bild: Schüler der Oberschule Pingel Anton setzten sich intensiv mit der Ausstellung des Dokumentationszentrum Bergen-Belsen auseinander.

Rechtes Bild: Zur Verarbeitung der vielen Impressionen zogen sich die Zehntklässler auch mal in eine ruhige Ecke zurück.

16.08.2018

60 Jahre Pingel Anton

Cloppenburg (yhö) – Als Mittelschule für Jungen wurde sie 1958 gegründet. Seither hat sich viel getan: Heute, 60 Jahre nach der Gründung, besuchen sowohl Jungen als auch Mädchen die Oberschule Pingel Anton. Anlässlich ihres 60-jährigen Bestehens beging die Oberschule zu Beginn dieses Schuljahres einen Ausflug der besonderen Art. Mit rund 600 Schülerinnen und Schülern sowie 50 Lehrerinnen und Lehrern wurde ein Tagesausflug nach Schloss Dankern gemacht.

Bei strahlendem Sonnenschein gab es sowohl für die jüngsten Schüler als auch für die künftigen Abschlussschüler eine Menge zu entdecken. Spielen, toben, klettern, hüpfen, rutschen, Achterbahn fahren – egal ob drinnen oder draußen. Weit mehr als 200 Spielgeräte brachten den Cloppenburgern Spiel, Spaß und Abenteuer. „Da wird manch Jugendlicher noch wieder zum Kind“, beobachteten nicht nur wenige Lehrer am Ausflugstag. Gut genutzt wurden außerdem das Spaßbad Topas und der angrenzende Badesee mit Wasserskianlage, Tretbootfahren und vielen weiteren Highlights. „Ein rundum gelungener Tag“, waren sich Schüler und Lehrer einig.

Während die Mittelschule in den ersten Jahren in der Berufsschule an der Museumsstraße untergebracht war, erwarb die Stadt Ende 1959 nach Ausschreibung das Gelände ostwärts der Bahnhofstraße am Pingel Anton. Der Weg trug den Namen der alten Kleinbahn Cloppenburg – Landesgrenze. So bürgerte sich für die Schule schnell der Name „Pingel Anton“ ein, obwohl die Realschule Cloppenburg diesen Namen nie offiziell trug und erst ab dem Jahre 2004 der Begriff „Pingel Anton“ als Namensteil der Schule eingeführt wurde. Die Einweihung des Neubaus erfolgte im Juni 1961. Der Aufbau der Schule ging in den nächsten Jahren voran, so dass im Schuljahr 1962/63 bereits 157 Schüler in den Klassen 5, 6, 7, 8 und 9 beschult wurden.

 

Schrägluftbild des ersten Bauabschnitts mit Eingangshalle, Klassentrakt mit 6 Klassen, Leh-rerzimmer, Toiletten und Aula.
Schrägluftbild des ersten Bauabschnitts mit Eingangshalle, Klassentrakt mit 6 Klassen, Leh-rerzimmer, Toiletten und Aula.

Weitere Veränderungen kamen Mitte der 60er auf die Schule zu, denn der Kreis erklärte sich bereit, an seiner Realschule eine zusätzliche Mädchenklasse aufzunehmen, womit der Weg in die Koedukation geebnet war. Allerdings wurden anfangs getrennte Mädchen- und Jungenklassen eingerichtet. Für das Schuljahr 1965/66 lagen Anmeldungen von 34 Schülerinnen und 77 Schülern vor, wodurch sogar die Einrichtung einer dritten Klasse notwendig wurde.

 Das Schuljahr 1973/74 brachte nicht nur für die Realschule mit der Einrichtung der Orientierungsstufe gravierende Veränderungen. Zum letzten Mal wurden bei Schulbeginn am 1973 Schülerinnen und Schüler für den 5. Schuljahrgang aufgenommen. Im darauffolgenden Jahr wurde die Orientierungsstufe im gesamten Einzugsgebiet der Schule eingeführt. Im April 1974 wurde an der Schule zudem erstmalig eine Klasse 10 H eingerichtet.

Durch die Schulstrukturreform in Niedersachsen wurde die bisherige Orientierungsstufe zu Beginn des Schuljahres 2004/05 wieder abgeschafft und das dreigliedrige Schulsystem in die fünfte und sechste Stufe übertragen. Die Stadt Cloppenburg gab deshalb dem Antrag der Hauptschule an der Leharstraße statt, einen Realschulzweig einzurichten und beschloss gleichzeitig, dass die Realschule Pingel Anton dann auch einen Hauptschulzweig führen wird. Die Orientierungsstufe an der Leharstraße ging somit in die dort entstandene Haupt- und Realschule ein und der Realschule Pingel Anton wurde die Orientierungsstufe Galgenmoor zugeordnet. Der Standort Galgenmoor wurde zur Außenstelle der neuen Schule, die mit dem Schuljahr 2004/05 erstmals auch einen offiziellen Namen trägt: „Haupt- und Realschule Pingel Anton/ Galgenmoor“. 

Anerkannte Ganztagsschule wurde die heutige Oberschule Pingel Anton zum Schuljahr 2008/09. Seit dem Schuljahr 2011/2012 ist die Oberschule eine bestehende Schulform in Niedersachsen und 2012 wird die Oberschule auch an der damaligen Haupt- und Realschule Pingel Anton/ Galgenmoor eingeführt.

Die Geschicke leitet im Jubiläumsjahr Oberschuldirektor Johannes Bockhorst zusammen mit Direktorstellvertreter Michael Ross und der zweiten Oberschulkonrektorin Wiebke Prüllage. Als didaktische Leitung unterstützt Nadine Göhring-Quakatz das Schulleiterteam.

 

21.6.2018

99 Jugendliche bekamen ihr Abschlusszeugnis an der Oberschule Pingel Anton überreicht

Cloppenburg (yhö)  – Die Oberschule Pingel Anton hat am Donnerstag 99 Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgängen neun und zehn entlassen. Ein ökumenischer Gottesdienst zu dem Thema „Was, wenn alles gut geht“ in der St.-Andreas-Kirche in Cloppenburg eröffnete die Feierlichkeiten. Die anschließende Zeugnisübergabe fand in einem feierlichen Festakt, der von der Schulband musikalisch umrahmt wurde, in der schuleigenen Mensa statt. Im Anschluss daran ließen die Jugendlichen Luftballons mit ihren Zukunfts-wünschen steigen.

Den erweiterten Sekundarabschluss I und damit die Berechtigung das Gymnasium zu besuchen, erreichten insgesamt 25 Jugendliche, 48 Jugendliche schafften den Sekundarabschluss I Realschule, zwölf Mal wurde der Sekundarabschluss Hauptschule vergeben und 14 Jungen und Mädchen erhielten den Hauptschulabschluss.

Der Oberschuldirektor Johannes Bockhorst leitete seine Rede mit Johann Wolfgang von Goethes „Osterspaziergang“ aus der Tragödie Faust ein und verknüpfte einzelne Verse zunächst mit Erinnerungen aus seiner eigenen Jugendzeit. „Dieses Gedicht musste der kleine Johannes Bockhorst in der 6. Klasse auswendig lernen“, gesteht Bockhorst. „Für mich waren es Worthülsen.“ Eigentliches Ziel sei es damals gewesen, das Gedicht schnell auswendig zu lernen und sich der realistischen Berufsplanung zu widmen: Der neue Gerd Müller oder Karl-Heinz Rummenigge zu werden. „Goethes Gedicht war uns damals als kleine Buben damals so weit weg und doch im Grunde so nah“, weiß der Oberschuldirektor heute. „Wir spielten den Osterspaziergang.“ Jahre später hätte er gelernt, wie alle Abschlussschüler auch, dass der „alte Winter“ eine Personifikation ist, aber vor allem gespürt, was „Hoffnungsglück“ bedeute. „Jetzt kommt ein neuer Frühling“, kündigt Bockhorst zudem den Abschlussschülern an. „Etwas Neues beginnt für euch. Freut euch darauf, seid mutig und zuversichtlich, ihr seid gut gewappnet.“ Mit auf ihren Weg gab der Oberschuldirektor den Abschlussschülern abschließend Max Ehrmanns „Desiderata“.

„Ihr macht jetzt einen Schritt, einen Schritt in die Zukunft“, erklärt Cloppenburgs Bürgermeister Dr. Wolfgang Wiese den Abschlussschülern. „Es ist nicht der letzte Schritt.“ Seine Oma habe ihm gesagt, man müsse so lange lernen, bis alle Finger gleich lang seien. „Ihr seht, auch ich muss noch lernen“, stellt Wiese fest. „Nutzt eure Chancen!“ Elternvertreterin Elke Oltmann erinnerte an die vergangenen fünf bis sechs Jahre, die die Schüler mit Unterstützung ihrer  Eltern, der Lehrer und der Mitschüler gemeistert haben. „Heute sind alle Anstrengungen vergessen“, zieht Oltmann als Fazit. „Ihr habt euer Ziel erreicht!“ Mit auf ihren neuen Weg gab Elke Oltmann den Abschlussschülern die besten Wünsche, aber auch den ein oder anderen Rat: „Verliert nie den Mut und die Neugierde und tragt in schwierigen Situationen ein Lächeln in eurem Herzen!“

„Wir waren eine Mannschaft, die Herr Bockhorst mit all seinen Kollegen, seinem Team, zum Ziel geführt hat“, stellt Schülersprecher Henry Iddau einen Vergleich mit seiner Lieblingssportart Fußball her. „Wir haben gute Spiele gespielt, in denen wir miteinander gekämpft, uns gemeinsam gefreut und geschwitzt haben, mal mehr Tore geschossen haben und mal weniger.“ Teamfähigkeit, Ehrgeiz, Zuverlässigkeit und Selbstbewusstsein im Zweikampf zeichne die Mannschaft aus. Gemeinsam hätten die Schüler viel geschafft. „Heute löst sich unser Team auf“, blickt Iddau der Realität ins Auge. „Aber ihr werdet nun Teil eines neuen Teams und gemeinsam für neue Ziele kämpfen.“ Gute Wünsche gab die Vertreterin der neunten Klassen, Nicole Holzmann, mit auf den Weg: „Wir hoffen sehr, dass ihr die richtigen Entscheidungen getroffen und viel Erfolg damit habt.  Auf eurem weiteren Lebensweg wünschen wir euch alles alles Gute und geben unser Bestes, um in eure Fußstapfen zu treten.“

Als Jahrgangsbeste wurden bei der Zeugnisübergabe Vanessa d’Almeida (10Ha), Johanna Schücke (10Ra), Annika Ostendorf (10Rb) und Stefan Trautwein (10Rc) ausgezeichnet. Darüber hinaus wurde Emilia Mutlu der MT-Ehrenpreis für besonderes Engagement überreicht und Eric gr. Hellmann, HIeu Ta Van und Mem Noyan bekamen ein Präsent für ihr besonders soziales Engagement im Bereich einer schon seit Jahren andauernden Sammelaktion der Schule.

Den krönenden Abschluss eines gelungenen Tages bildete am Abend der gemeinsame Abschlussball im Haus Maria Rast in Bethen.

 

linkes Bild: Darja Hergert plant während ihres Praktikums im Architekturbüro ihr Traumhaus.

rechtes Bild: In der Küche lernt Malte Bothe während seines dreiwöchigen Praktikums sehr viel.

Text: Yvonne Högemann;  Fotos: Mareke Seegers