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Abschlussfeier 2019

102 Jugendliche bekamen ihr Abschlusszeugnis an der Oberschule Pingel Anton überreicht

Cloppenburg (yhö) – Die Oberschule Pingel Anton hat am Donnerstag 102 Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgängen neun und zehn entlassen. Ein ökumenischer Gottesdienst mit dem Schwerpunktthema Umwelt und Fridays for Future in der evangelischen Kirche in Cloppenburg eröffnete die Feierlichkeiten. Mittelpunkt war dabei nicht zuletzt das Lied „Deine Schuld“ von den Ärzten. Die anschließende Zeugnisübergabe fand in einem feierlichen Festakt, der von der Schulband und einem Rap einiger Lehrer musikalisch umrahmt wurde, in der schuleigenen Mensa statt. Im Anschluss daran füllten die Schülerinnen und Schüler eine Zeitkapsel mit ihren Wünschen und Träumen.

Den erweiterten Sekundarabschluss I und damit die Berechtigung das Gymnasium zu besuchen, erreichten insgesamt 34 Jugendliche, 44 Jugendliche schafften den Sekundarabschluss I Realschule, sieben Mal wurde der Sekundarabschluss Hauptschule vergeben und 17 Jungen und Mädchen erhielten den Hauptschulabschluss.

Oberschuldirektor Johannes Bockhorst sprach von einem „guten Jahrgang“ und verwies zunächst auf die ursprüngliche Bedeutung aus dem Bereich der Winzerei: „Je besser die Pflanze ist, desto besser sind die Früchte und somit dann auch der daraus gewonnene Wein.“ Sehe man die Abschlussschüler als Ergebnis hervorragender Weintrauben, müssen die Pflanzen – Familien und Eltern der Schüler – hervorragend sein. Wichtig sei beim Weinanbau darüber hinaus die sehr gute und intensive Pflege. „Einen erheblichen Anteil an eurem guten Gelingen haben neben euren Eltern auch die Lehrkräfte, die euch in den letzten Jahren zur Blüte und vollen Frucht gebracht haben“, stellte Bockhorst fest. Aber auch die äußeren Umstände seien entscheidend und da habe scheinbar alles gestimmt. „Ihr seid aber noch keinesfalls am Ende eurer Entwicklung“, machte der Oberschuldirektor deutlich. „Ihr sollt jetzt in die Welt hinausgehen und eure Fähigkeiten und Fertigkeiten weiter entfalten und umsetzen, denn euch steht die Welt offen, so wie noch keinen Generationen davor.“ Lobend stellte Johannes Bockhorst zudem heraus, dass in diesem Jahr auf ein Ritual verzichtet werde: In Zeiten des Nachdenkens über unsere „Umweltsünden“ werden wir auf die Plastikmüllverschwendung steigender Luftballons verzichten und eine „Zeitkapsel“ mit Wünschen und Träumen der Schülerinnen und Schüler füllen. Der Klimawandel werde den Schülern in Verbindung mit dem Jahr ihres Abschlusses – das Jahr 2019 -  in Erinnerung bleiben, vielleicht werde das Jahr 2019 irgendwann für die Umweltpolitik das, was das Jahr 1989 für die Politik war. Als „alter und gleich ehemaliger Schulleiter“ rief Bockhorst die Abschlussschüler am Ende seiner Rede auf: Mischt euch ein! Kümmert euch! Macht euch schlau! Seid kritisch und sagt eure Meinung!

Bürgermeister Wolfgang Wiese verwies in seiner Rede auf ein Zitat von Benjamin Britten: „Lernen ist wie Rudern gegen den Strom. Hört man damit auf, treibt man zurück.“ Man lerne für das Leben, so Wiese, und man müsse sich Herausforderungen stellen. „Was man erreicht hat, kann einem niemand mehr nehmen“, machte Cloppenburgs Bürgermeister deutlich. „Ihr habt jetzt die Wahl, denn das Rüstzeug dafür habt ihr!“ Die Abschlussschüler würden nun neue Herausforderungen mit ihrem Rüstzeug meistern. Elternvertreterin Elke Oltmann sprach von kleinen und großen Erlebnissen, die hinter den Abschlussschülern lägen. Schule sei für jeden anders gewesen. „Ihr werdet nun neue Wege einschlagen“, wusste Oltmann. „Wege mit unterschiedlichen Wünschen, Hoffnungen, aber auch Ängsten, aber die Lehrer haben euch für das, was kommt, fit gemacht!“ Abschließend wünschte Oltmann den Jugendlichen, dass sie ihre Ziele richtig gesetzt haben: „Habt aber auch den Mut, Ziele zu überdenken und zu ändern, wenn sie sich als falsch herausgestellt haben!“

„Besonders das letzte Jahr hatte es in sich und so sind wir Schüler froh, die Klassenarbeiten, Referate und natürlich die Abschlussprüfungen hinter uns zu haben und einmal durchatmen zu können“, fasste Schülersprecher Dlofan Kasim die Gedanken seiner Mitschüler zusammen. An diesem besonderen Tag feiere man nicht nur einen vollendeten Lebensabschnitt, sondern beginne auch bald einen neuen. „Es wird sich Einiges für uns verändern und so langsam müssen wir lernen, unsere eigenen Entscheidungen zu treffen und Verantwortung für unser Leben zu übernehmen“, machte der Abschlussschüler deutlich. Ein Dank galt außerdem den Lehrern und Eltern für ihre Ausdauer, Kraft und Energie, die sie aufbrachten. „Letztendlich werden wir Ihre Mühen vermutlich erst dann richtig nachvollziehen können, wenn wir selber schulpflichtige Kinder haben, aber die gemeinsamen Schuljahre bleiben als wertvolle Erinnerungen zurück“, schloss Kasim seine Rede.

Gute Wünsche gaben die Vertreterinnen der neunten Klassen, Alisa Popp und Emily Paskow, mit auf den Weg: „Viele von euch Abschlussschülern haben uns Neuntklässler unterstützt und uns lustige Momente geschenkt. Wir wünschen euch jetzt nur das Beste und wenn es mal nicht so läuft wie ihr es euch wünscht, solltet ihr nicht aufgeben, sondern weiter machen und immer nach vorne sehen!“

Als Jahrgangsbeste wurden bei der Zeugnisübergabe Karina Morev (10Ha), Alina Siemer (10Ra), Aylin Varal (10Rb) sowie Khodadad Morid (10Rc) ausgezeichnet. Darüber hinaus wurde Aline Siemer der MT-Ehrenpreis für besonderes Engagement überreicht.

Den krönenden Abschluss eines gelungenen Tages bildete am Abend der gemeinsame Abschlussball im Haus Maria Rast in Bethen.

Als Jahrgangsbeste bei der Zeugnisübergabe ehrte Johannes Bockhorst (von links): Aline Siemer, Karina Morev, Aylin Varal und Khodadad Morid. Den MT-Ehrenpreis erhielt Alina SIemer.

Einen Rap hatte Lehrerin Anne Knabe-Spils (links) verfasst und trug diesen mit Unterstützung einiger Kollegen im Anschluss an die Zeugnisvergabe vor.

 

Fotos: Yvonne Högemann